1. Startseite
  2. Kreis Gießen
  3. Pohlheim

Musik auf hohem Niveau

Erstellt:

gikrei0607ChorifeenimGVE_4c
Die »Chorifeen« begeisterten mit ihrem Gesang das Publikum. Foto: Schu © Schu

Die »Chorifeen« im Gesangverein »Eintracht« 1869 Watzenborn-Steinberg feierten ihr 20-jähriges Bestehen. mit einem besonderen Sommerkonzert.

Pohlheim (jüs). Mit einem gelungenen Sommerkonzert feierten in der katholischen Kirche St. Martin Pohlheim die »Chorifeen« im Gesangverein »Eintracht« 1869 Watzenborn-Steinberg 20-jähriges Bestehen. Dazu eingeladen hatten sie den befreundeten Gesangverein »Harmonie« Daubringen mit ihrem aus Watzenborn-Steinberg stammenden Chorleiter Peter Schmitt.

Begeisternde Soloauftritte hatten auch als »special guest« Erhard Hirz (»Eintracht«-Ehrenmitglied aus Biebertal) sowie Pianistin Anastasia Fedorenko (Kiew) und die in Moskau geborene Karina Kardaschewa, Sopranistin und seit April 2018 Chorleiterin der »Chorifeen«.

Zu dem rund eineinhalbstündigen Sommerkonzert begrüßt wurden die zahlreichen Besucher im Gotteshaus von Margita Mohr, Abteilungsleiterin der »Chorifeen«. Sie hob hervor, dass dies der allererste Auftritt seit Beginn der Corona-Pandemie ist. Durch das kurzweilige und abwechslungsreiche Programm führten Sharleen Braungart und Margit Walb.

Den »Chorifeen« war es unter Leitung von Karina Kardaschewa vorbehalten, den musikalischen Abend mit »Lena’s Sang« und »Thank you fort he music« - begleitet von Anastasia Fedorenko am Klavier - sowie A-Capella mit »Ich seh Dich« zu eröffnen. Danach hatte Erhard Hirz seinen Auftritt, der sich am Klavier selbst begleitete und »Sag mir, wo die Blumen sind« und »Jerusalem« intonierte.

In zwei Auftritten brachte der Gästechor »Harmonie« Daubringen mit dem Frauenchor »Hebe deine Augen auf« (F.Mendelssohn-Bach) und »Shoop shoop song« (Solo: Daniela Will) zu Gehör, während der Gemischte Chor »We are one«, »There is a redeemer« (Melody Green; 1986 vom Chorauftritt aus den USA mitgebracht), »Mambo«und »Dont’t stop me now« intonierte.

Highlights waren die Auftritte von Pianistin Anastasia Fedorenko, die das »Präludium in Des-Dur« (Levko Revutzkyj) zu Gehör brachte, sowie der eindrucksvolle und besonders beeindruckende Sologesang, garniert mit dem weiblichen Charme der Sopranistin Karina Kardaschewa, die mit dem ukrainischen Volkslied »Misjaz na nebi« (übersetzt: Der Mond ist aufgegangen) und »The Winner takes it all« und ihrer Stimme Akzente setzte und für wahre Begeisterungsstürme sorgte. Mit Musik auf hohem Niveau verwöhnt wurden die Besucher auch beim letzten Auftritt der »Chorifeen«, die »Hear my Prayaer«, »Wie kann es sein« sowie »Über sieben Brücken« intonierten.

Beim letzten Gesangsvortrag sprang der Funke über und die Besucher sangen lautstark mit, was die Chorleiterin veranlasste, nicht ihren Chor, sondern die mitsingen Gäste zu dirigieren. Ein prachtvoller Abschluss eines gelungenen eintrittsfreien Konzertes (wobei gegen Spenden keiner etwas einzuwenden hatte), trotz hoher Temperaturen.

Dankesworte richtete Vorsitzender Jörg Haas nach dem Abklingen des lang anhaltenden Applauses an alle Mitwirkenden, Gästen, Besucher, Organisatoren und an die katholische Pfarrgemeinde St. Martin, die ihre Kirche zur Verfügung stellte. Foto: Schu

gikrei0607KarinaLardasch_4c
Karina Kardaschewa © Jürgen Schu

Auch interessant