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Neues »Malerauto« für den Bauhof

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Partner aus der Region haben das »Malerauto« ermöglicht. © Thorsten Köhler

Der Pohlheimer Bauhof verfügt über ein neues Spezialfahrzeug, das dem Malertrupp die Arbeit erleichtert und so weitere Einsätze und Arbeiten möglich macht.

Pohlheim (red). Ein erfolgreiches und nachhaltiges Projekt in der Stadt Pohlheim wird fortgesetzt: Für mindestens weitere fünf Jahre verfügt der Pohlheimer Bauhof nun über ein Spezialfahrzeug, das dem Malertrupp die Arbeit erleichtert und so weitere Einsätze und Arbeiten möglich macht, die der Bauhof ansonsten nicht stemmen könnte.

Möglich machen es zahlreiche regionale Partner aus verschiedenen Sparten, die das Projekt durch die Präsenz ihres Unternehmens auf dem Fahrzeug finanzieren. Der Grünberger Projektleiter Thorsten Köhler übergab den neuen Ford Transit mit Spezialaus- und -aufbau - unter anderem mit einer Dachklappe für den flexiblen Leitertransport - nun an Bauhofleiter Martin Becker und dessen Team.

Das Projekt in Pohlheim läuft bereits seit über einer Dekade. Der Austausch des Fahrzeugs ermöglicht es, den Bauhof auf dem modernsten Stand zu halten und damit Kosten zu sparen. »Mit dem Spezialfahrzeug ist es unseren Malern möglich, Einsätze in den sechs Pohlheimer Stadtteilen eigenständig zu bewältigen«, freut sich Bauhofleiter Martin Becker. »Das Projekt hat sich in der Vergangenheit bewährt. Das Fahrzeug schafft einen Mehrwert für alle Pohlheimer«, so Becker weiter. Und das Beste für die Partner: »Es ist jeden Tag unterwegs und somit präsent!«, erklärt Projektleiter Köhler. »Wir freuen uns, dass es zahlreiche Partner gibt, die das Projekt schon viele Jahre unterstützen und so ihren Beitrag für das Gemeinschaftsleben in Pohlheim leisten«, so der Projektleiter weiter. Stellvertretend nennt Köhler hier die Firma A+W, die Praxisgemeinschaft Dr. Mack & Kollegen, das Gasthaus »Zur Krone« und die Abflusstechnik Krausgrill.

Langgöns (twi). Historischer Geburtenrekord, mehr Einwohner, weniger Sterbefälle und Trauungen verzeichnet die Statistik 2021 der Großgemeinde Langgöns. Zum Jahresultimo zählte die Gemeinde mit ihren sechs Ortsteilen insgesamt 11 990 Einwohner und damit 43 mehr als im Jahr zuvor.

Die Veränderungen resultieren dabei zum größten Teil aus den gemeldeten Hauptwohnsitzen, blieb doch die Gesamtzahl der Nebenwohnsitze per Saldo mit 287 unverändert. Während die Kerngemeinde einen Verlust von 18 Einwohnern hinnehmen musste ist es Dornholzhausen, das mit 35 Neuzugängen und einem Zuwachs von 3,3 Prozent sich daran macht, die 1100 Einwohnermarke zu knacken. 1098 waren es zum Jahresende. Aber auch Espa startet durch, verzeichnete mit 31 Neubürgern gar einen Einwohnerzuwachs von 4,2 Prozent mit 774 Einwohnern. Oberkleen mit neun Zugängen auf 1187 und Niederkleen mit sieben Neubürgern und insgesamt 1276 zum Jahresende vermelden Plus.

Während Dornholzhausen so dem Abwärtstrend der vergangenen Jahre erfolgreich entgegenwirken konnte, verloren die Kerngemeinde und auch Oberkleen erneut Einwohner. In der Kerngemeinde waren es 18 Einwohner weniger, zählte diese »nur« noch 6569 Einwohner, während Cleeberg den stärksten Rückgang mit zwei Prozent und 21 Einwohnern auf 1086 Einwohner hinnehmen musste.

Dagegen gab es im Standesamt einen Geburtenrekord. Gab es hier 2020 erstmals seit fünf Jahren keine einzige Hausgeburt, so waren es im vergangenen Jahr 22. Mit 34 Eheschließungen gab es eine weniger als noch 2020 und bei den Sterbefällen gab es einen Rückgang von 20 Prozent, wurde mit 57 nach 69 im Jahr zuvor wieder exakt jene Zahl von 2019 erreicht. Dabei handelte es sich um 29 Männer und 28 Frauen. Es liegt dies alles im natürlichen Rahmen, war auch der Anstieg im vergangenen Jahr keinesfalls etwa auf die Corona- Pandemie zurückzuführen.

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