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Schüler setzen Zeichen gegen Krieg

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Auf dem Bild (beim Verladen der Pakete) sind neben den Schülerinnen auch Filiz Bulut und Sekretärin Kristina Kopp sowie Religionslehrer Nikolai Freitag mit seinen beiden Kindern zu sehen. © ARS

Pohlheim (red). Die Schulgemeinde der Adolf-Reichwein-Schule (ARS) in Pohlheim sei über den Krieg in der Ukraine, der nun seit einigen Wochen dort wütet und viel Leid erzeugt, sehr bestürzt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Um gegen die Fassungslosigkeit und tiefe Betroffenheit ein Zeichen zu setzen, hat die ARS eine große gemeinsame Hilfsaktion gestartet und zur Unterstützung aufgerufen. Unter der Leitung von Filiz Bulut, mit Unterstützung des Schulsekretariats und der Schulleitung habe man Lebensmittel und Hygieneartikel gesammelt, die zu Flüchtlingsauffanglagern durch das Missionswerk Friedensstimme nach Moldawien gebracht werden. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler haben neben haltbaren Lebensmitteln, wie Nudeln, Reis, Konserven, Babynahrung, Kaffee und Tee auch Hygieneartikel, wie Seife, Zahnpasta, Zahnbürsten, aber auch Babywindeln und Feuchttücher gesammelt. Auch die Jugendpflege Pohlheim hat diese Hilfsaktion unterstützt.

Beim Sortieren und Verpacken halfen die Schülerinnen Jaqueline Danho, Tibelya Sahin, Goyce Ibrahim, Marleen Schwarzer, Kader Yüsün und Marta Saliba tatkräftig mit. So konnten über 80 Kartons gepackt werden. Mit dieser Aktion unterstützt die ARS die in Pohlheim ansässige mennonitische Gemeinde, die in der Ukraine ein Waisenhaus unterhalten hat. Schnell hatte der Religionslehrer Nikolai Freitag nach Anregung durch Schulleiterin Petra Brüll den Kontakt hergestellt, und so können die Kinder, die mit ihren Betreuern nach Moldawien flüchteten, unterstützt werden. Nach den Osterferien wolle man weitere Projekte dieser Art anstoßen.

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