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Seniorenresidenz eröffnet

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Nach Umbau und komplett Renovierung erstrahlt die Seniorenresidenz-Pohlheim in neuem Glanz im Fortweg 3. © Dickel

In den nächsten Tagen ziehen die ersten Bewohner in die neue Seniorenresidenz in Pohlheim ein.

Pohlheim (gdi). Wenn in den nächsten Tagen die ersten Bewohnerinnen und Bewohner in die neue Seniorenresidenz Pohlheim im Fortweg 3 einziehen, werden sie erstaunt feststellen können, an welch zentralem Punkt sie in Pohlheim angekommen sind und welch schönen Weitblick sie über Schiffenberg, Gleiberg, Dünsberg und Stoppelberg bis hin zum nahe gelegenen Ober-steinberg genießen können. Denn dazu hat die Argentum-Gruppe, der neue Betreiber, eigens eine Dachterrasse auf dem Anbau oben über dem Haupteingang errichtet. Hier könnte bald neben Gießen auch Pohlheim sein »Dachcafé« bekommen.

Tritt man ins Innere der neuen Residenz, schaut man durch helle Flure, durch welche die Bewohner ihre Zimmer und die nahegelegenen Aufenthalts- und Speiseräume erreichen.

Da die einzelnen Etagen die Namen markanter Pohlheimer Orte tragen und mit Bildern und Gemälden dieser verstärkt werden, fühlt man sich im Erdgeschoss in der Nähe der Heimatskanzel bestens zu Hause. Gleiches gilt für das Obergesschoss, wo die »Grüninger Warte« die Heimatverbundenheit erstrahlen lässt, wie der Limesturm im 2. Obergeschoss und im Dachgeschoss der in Sichtweite gelegene Schiffenberg. Um innerhalb der einzelnen Etagen zu wechseln, stehen insgesamt zwei neue Fahrstühle und drei Treppenhäuser zur Verfügung.

Insgesamt bietet das Haus 76 Pflegeplätze, die in 72 Einzelzimmern und zwei Zweibettzimmer nach dem neuesten Stand der Pflege- und Wohntechnik ausgestattet sind.

Im Gesamtpaket befinden sich folgende Kernangebote: Stationäre Altenpflege, medizinische Versorgung, therapeutische Versorgung, persönliche Betreuung, privates Lebensumfeld, Vollverpflegung aus der hauseigenen Küche und das kreative Beschäftigungsprogramm.

Hoher Wohnstandard

Aber auch die immer mal wieder nötige Kurzzeit- und Verhinderungspflege sind Bestandteil des Konzeptes. Um den hohen Wohnstandard auch zu erreichen, stehen im Qualitätskonzept oben auf der Agenda:

Mobilisierung sozialer-, psychischer- und mentaler Aktivierung, Empathie für die Bewohnerinnen und Bewohner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, offene Kommunikation und Wertschätzung sowie Aufgeschlossenheit für neue pflegerische und soziale Ansätze. Aber auch die Einbindung der Bewohner mit deren Angehörigen ist Konzeptbestandteil. Damit dies hier im neuen Lebensumfeld stimmig wird, sind die Zimmer hell und freundlich gestaltet und verfügen über eine seniorengerechte Ausstattung mit hochwertigen Pflegebetten und behindertengerechtem Sanitär-, WC- und Duschraum.

Dass die Bewohner auch eigene Möbel, Bilder und andere persönliche Gegenstände mitbringen können, ist selbstverständlich.

Der Pflege- und Betreuungsprozess wird individuell, fähigkeits- und förderorientiert unter Berücksichtigung von persönlichen Gewohnheiten und Bedürfnissen gemeinsam mit den Bewohnern und deren Angehörigen gplant.

Dabei stehen Eigenständigkeit, Wohlbefinden und Lebensqualität immer im Vordergrund.

Die Pflege selbst ist als Bezugspflege organisiert, was bedeutet, dass eine Pflegefachkraft die Steuerung der individuellen Pflegeprozesse eines kleinen Bewohnerkreises im Sinne einer Patenschaft übernimmt.

Ein fest zugeordnetes Team aus Pflegekräften, Ergotherapeuten und Betreuungskräften ergänzt die tägliche Bezugspflege in der direkten Pflege und Therapie.

Die noch junge Argentum-Gruppe - gegründet 2018 in Hanau - betreibt bereits 4000 Betten der stationären Pflege mit über 30 Einrichtungen bundesweit.

Auch am Pohlheimer Standort hatte die Argentum-Gruppe vom der ersten Planung bis zur bautechnischen Umsetzung professionale Partner und Firmen an Bord.

Angebote aus dem Umfeld

Einrichtungsleiter Hans-Hermann Rieck und Pflegedienstleiterin Daniela Schöler wollen nun mit ihrem gesamten Team (Pflege, Sozialdienst und Betreuung, Küche, Technik, Hausreinigung …) die gesteckten Qualitätsziele in der neuen Pohlheimer Seniorenresidenz zum Wohle ihrer Bewohnerinnen und Bewohner umsetzen.

Man darf auch gespannt sein, welche kreativen Angebote und Zeitvertreibe in dieses offene Haus aus der Pohlheimer Nachbarschaft eingebracht und angeboten werden. Denn nicht nur die in unmittelbarer Umgebung angrenzende Limesschule, Kita Farbenfroh und Adolf Reichwein Schule können hier für Freude sorgen, sondern auch Vereine, Institutionen, Gruppen und Privatpersonen.

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