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Sieg mit Tattoo verewigt

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Matthias Rüb (links) und Schwiegersohn Daniel Heil mit ihren Eintracht-Tattoos. Foto: Schu © Schu

Der Dorf-Güller Eintracht-Fan Matthias Rüb konnte Dank eines Gewinnspiels von Radio FFH den Europa-League Finalsieg in Spanien live erleben. Jetzt ließ er sich das angekündigte Tattoo stechen.

Pohlheim (jüs). Eintracht-Fan Matthias Rüb aus Dorf-Güll, der am 18. Mai dieses Jahres beim Europa-League Finalsieg der Frankfurter Eintracht gegen die Glasgow Rangers live im Estadio Ramon Sanchez-Pizjuan in Sevilla (Spanien) dabei war und die spannenden und nervenaufreibenden 120 Minuten (es gab Verlängerung) zuzüglicher insgesamt 13-minütiger Nachspielzeit miterleben und mitfeiern konnte, hat sein Versprechen eingelöst und sich nach dem Eintracht-Sieg ein Tattoo stechen lassen, auf dem der größte Erfolg des Hessischen Bundesligisten verewigt wurde.

Dass er bei diesem Ereignis mit seinem Schwiegersohn Daniel Heil dabei sein konnte, verdankte der Glückspilz einem Gewinnspiel von Radio FFH, bei dem er eine Woche vor dem Finale zwei Eintrittskarten gewann (wir berichteten).

Vom Finalsieg im Wonnemonat Mai bis jetzt, als er Mitte Oktober sein Tattoo auf der rechten Schulterseite im »My Way Tattoo-Studio« in Linden stechen ließ, ist bei Matthias Rüb - dessen Glückszahl die »13« ist - und seiner Familie viel passiert.

Neben den sportlichen Erfolgen der Eintracht in der Saison 2022/2023 sowohl in der Bundesliga als auch in der Champion-League, für die sie sich mit dem Finalsieg in Sevilla qualifiziert und nun nach großartigen Spielen schon das Achtelfinale erreicht haben, sind der 59-jährige Matthias Rüb und seine Ehefrau Kornelia durch Tochter Nina und Schwiegersohn Daniel am 13. September erstmals Großeltern geworden. Drei Tage vorher heiratete in Pohlheim die jetzt in Berlin wohnende ältere Tochter Laura.

Schon Tage bevor sich Matthias Rüb das Tattoo stechen ließ, war Eintracht-Mitglied und Schwiegersohn Daniel Heil mit seinem Tattoo - ebenfalls auf der rechten Schulter - an der Reihe. Scherzhaft meinte er, wenn der Platz an der Schulter für weitere Erfolge der Eintracht nicht ausreiche, müsse er ins Fitness-Studio gehen, damit der Rücken breiter wird.

Rund zwei Stunden hat das Anbringen des Tattoos bei Matthias Rüb gedauert. Es zeigt auf der linken Seite den Adler, während das gerippte Glas (rechts daneben) den Europapokal darstellen soll.

Die »Herz«-Spielkarte steht für das FFH-Glücksspiel und auf den Würfeln steht das Ergebnis (6:5 nach Elfmeterschießen für die Eintracht). Der Ort des Geschehens und das Datum dokumentieren das Ganze.

Nicht nur mit stolzer Brust, auch mit stolzem Rücken sehen Matthias Rüb und Daniel Heil der weiteren Fußball-Zukunft der Frankfurter Eintracht, die viel Freude bereitet, entgegen.

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