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Von der Klosterwaldhalle zum Wachturm 4/56

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Ein Teil der Wandergruppe an der Wachturmstelle 4/56. Foto: Diana Wolf © Diana Wolf

Pohlheim (jüs). Der unter dem Vorsitz von Klaus Haas stehende Heimatkundliche Arbeitskreis Dorf-Güll unternahm eine Limeswanderung, die unter dem Thema »Von der Klosterwaldhalle zum Wachturm 4/56« stand.

Die Wandergruppe startete an der Klosterwaldhalle und erkundete zunächst den Alten Dorf-Güller See am Seewäldchen. Danach führte der Grenzweg Dorf-Güll/Kloster Arnsburg zum Klosterwald. Durch diesen gelangte man in das Waldeck zum Limes. Weiter ging die Wanderung den Limes entlang bis zur Wachturmstelle 4/56 am Kolnhäuser Kopf.

Es war ein erhebendes Gefühl, längs des Limes zu wandern, der auf dem Weg vom Waldeck bis zum Kolnhäuser Kopf sehr gut erhalten ist. Kurz nach dem Wachturm 4/56 verließ die Wandergruppe den Limes und bog ab in Richtung der drei Teiche, um den Deckelborn zu besichtigen. Mit einer ausführlichen Erläuterung zur Butzbach-Licher-Eisenbahn und dem ehemaligen Verlauf des Bahngleises wurde der Klosterwald verlassen und der Heimweg angetreten.

Die Wanderzeit auf der sieben Kilometer lange Strecke betrug zwei Stunden.

Der Abschluss der Wanderung fand auf dem Vereinsgelände des Kleintierzuchtvereins statt. Hier wartete noch eine Überraschung: Klaus Haas, der Leiter des Heimatkundlichen Arbeitskreises, präsentierte das »Gülle-Spiel«, ein altes, alemannisches Holzstöckchen-Spiel, das früher in Dorf-Güll gespielt wurde. Die Wandergruppe hatte viel Spaß an diesem interessanten Spiel. Bei einem kühlen Getränk und bei Dorf-Güller Geschichten ließ man die Wanderung ausklingen.

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