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Ziel: Verbrauch und Kosten reduzieren

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Von: Volker Böhm

Pohlheim (vb). Wie können der Energieverbrauch in den städtischen Liegenschaften und die Kosten reduziert werden? Dazu soll der Magistrat Vorschläge machen und im Haupt- und Finanzausschuss vorlegen. Der Pohlheimer Bauausschuss beschloss dies auf Antrag von SPD, FDP und Grünen einstimmig.

Vorgesehen ist ein Energiemonitoring, um Rückschlüsse auf den eigenen Bedarf und Optimierungsmaßnahmen zu ziehen. Über Ergebnisse soll regelmäßig in den politischen Gremien berichtet werden. Der städtische Klimabeirat, die Arbeitsgruppe »Natur/Klima/Energie« der Initiative »Meine Stadt Pohlheim« und vorliegende Bürgeranfragen sollen bei einer Weiterentwicklung des Monitoring einbezogen werden.

In der Begründung heißt es, dass es selbstverständlich sei, Energiekosten und mögliche Einsparungen regelmäßig zu überprüfen. In der heutigen Zeit mit extremer Inflation und unsicheren Energiemärkten sei dies in größerer Regelmäßigkeit erforderlich. Durch das Energiemonitoring könne man gezielt bei den Liegenschaften mit dem größten Einsparpotenzial investieren.

Die neue Energieeinsparverordnung der Bundesregierung, die seit dem 1. September gilt, hat auch in Pohlheim zu Veränderungen geführt. Bürgermeister Andreas Ruck (parteilos) listete auf, was nachts nicht mehr beleuchtet ist: der Aushangkasten in der Ludwigstraße 31, die Alte Schule, das Denkmal für die Opfer des Völkermords im Osmanischen Reich, die Alte Kirche, der Schriftzug am Hallenbad, die Kirchturmuhr der Sport- und Kulturhalle in Garbenteich und der Innenhof der Kulturellen Mitte in Holzheim.

Professor Ernst-Ulrich Huster (SPD) forderte, dass mit Blick auf die Klimakrise alle Bereiche geprüft werden müssten. Beispielhaft nannte er Straßenlampen, die in der morgendlichen Dämmerung noch eingeschaltet sind.

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