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33 Einsätze im vergangenen Jahr verzeichnet

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Anke Mönicke (r.) und Martin Berg (l.) ehren langjährige Mitglieder. Foto: Heller © Heller

Martin Berg. ist neuer Vorsitzender des Feuerwehrvereins, stellvertretender Vorsitzender ist Marcus Becker. Zudem wurden langjährige Mitglieder geehrt.

Rabenau (voh). Der Feuerwehrverein Kesselbach hat auf der Hauptversammlung für die Jahre 2020 und 2021 seinen Vorstand gewählt. Neuer Vorsitzender ist Martin Berg. Die weitere Besetzung: Stellvertretender Vorsitzender ist Marcus Becker, Kassenwart Markus Berg, Schriftführerin Jutta Foerster, Pressewart Rainer Heise, stellvertretender Schriftführer und Kassenwart Andreas Hübl, Beisitzer Wolfgang Sommerlad und Erich Becker.

Vorsitzende Anke Mönicke konnte wegen der Corona-Pandemie keine Veranstaltungen aufführen. Aktuell habe der Verein 205 Mitglieder. Mehrfach wurde auf der Versammlung die ungebrochene Spendenbereitschaft der Kesselbacher für ihre Feuerwehr genannt. Bei der Jugendfeuerwehr (elf Mitglieder in Londorf/Kesselbach) fielen alle Übungen und sonstigen Ereignisse aus. Der Kinderwehr (insgesamt 20 Mitglieder) erging es ebenso. Aktuell üben die Kinder und Jugendlichen wieder. Die Wehrführerin für den Schutzbereich Rabenau-Mitte, Diana Göbel, berichtete über die Einsätze der Aktiven. 2020 hatte es 35 Einsätze gegeben (zehn Brände, 21 Hilfeleistungen), 2021 verzeichnete 33 Einsätze (neun Brände, 19 Hilfeleistungen). Anke Mönicke ehrte langjährige Mitglieder: Walter Becker sen. (70 Jahre), Armin Köhler, Friedel Maus und Werner Schlee (60 Jahre), Hartmut Becker, Heinz Georg Jäger, Heinrich Pfaff, Edwin Radke, Berthold Becker, Kurt Flack und Helmut Schomber (50 Jahre) und Brigitte Tögel (25 Jahre).

Bürgermeister Florian Langecker teilte mit, dass die Ausschreibung für den Neubau des Gerätehauses in Geilshausen fertig sei und zeitnah veröffentlicht werde. Noch diesen Herbst müsse der erste Spatenstich getan werden, sonst verfiele das Fördergeld. Momentan gehe es überhaupt voran in der Rabenau. Acht Neubau- und Gewerbeflächen würden entwickelt. Heinrich Nachtigall teilte mit, er sei bekanntlich nicht mehr stellvertretender Ortsvorsteher, werde aber Ortsvorsteher Dirk Waldschmidt weiterhin als Bindeglied zu den Kesselbacher Vereinen unterstützen, bis ein Stellvertreter gefunden sei. Unter dem Motto »Ein Dorf sucht seine Mitte« soll das Kesselbacher Backhaus mit Vorplatz saniert werden. Es würden tatkräftige Unterstützer gesucht. Momentan werde ein Sanierungsplan erstellt und nach Fördermitteln Ausschau gehalten. Eine Arbeitsgruppe könne das Vorhaben begleiten. Jeder Ortsverein solle eine Person in die AG schicken.

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