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Ja zum Gleisanschluss

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Der Finanzausschuss der Gemeinde Rabenau hat eine Resolution empfohlen, die sich dafür ausspricht, den Güterverkehr zwischen Lollar und Mainzlar zu reaktivieren. Foto: Heller © Heller

Rabenau (voh). Der Finanzausschuss der Gemeinde Rabenau empfahl eine überfraktionelle Resolution, um sich ebenfalls für den Gleisanschluss für die Mainzlarer Niederlassung von RHI Magnesita auszusprechen. In der Resolution heißt es: »Die Kommunen Rabenau, Allendorf, Staufenberg und Lollar begrüßen die Bestrebungen des Landes Hessen, des Landkreises und der Stadt Staufenberg, den Güterverkehr zwischen Lollar und Mainzlar zu reaktivieren«.

Dies werde auch helfen, den Kosten-Nutzen-Quotient für die Reaktivierung der gesamten Lumdatalbahn zu verbessern. Das Land Hessen wird gebeten, beim Bund nachzufragen, ob dieser schon die Schritte zur Förderung der Investition für die Lumdatalbahn über das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz eingeleitet habe.

Spielplatz

Weiterhin folgte der Finanzausschuss der Empfehlung des Bauausschusses und stimmte für den Erhalt des Spielplatzes in der Rainer-Marie-Rilke-Straße (Londorf). Rabenau soll einen Klimaschutzmanager bekommen. Die Stelle wird gefördert mit 60 Prozent und für drei Jahre. Um die Förderung beantragen zu können, muss die Gemeinde ein Klimaschutzkonzept vorlegen, das der künftige Stelleninhaber umzusetzen hat. Das Konzept ist dem Masterplan »100 Prozent Klimaschutz« des Landkreises Gießen entnommen. Bürgermeister Florian Langecker informierte, wie zuvor schon den Bauausschuss, dass Bauamtsleiter Thomas Mohr in zwei Jahren in Rente gehe, und der Klimaschutzmanager vielleicht dort einsteigen könne. Wünschenswert wäre deshalb ein Bauingenieur oder ähnliche Berufserfahrung. Der Finanzausschuss empfahl die Stellenausschreibung für den Klimaschutzmanager einstimmig.

Die Firma Diehl beabsichtigt auf dem Gelände des Basaltsteinbruchs an der Landesstraße L 3126 zwischen Odenhausen und Geilshausen eine Folgenutzung für Bauschuttrecycling, Herstellung von Hackschnitzeln und Zwischenlagern von Mutterboden. Der Finanzausschuss empfahl jeweils den Bebauungsplan als Satzung, die Änderung des Flächennutzungsplans und den städtebaulichen Vertrag zwischen dem Grundstücksbesitzer und der Gemeinde Rabenau.

Die Hauptsatzung der Gemeinde Rabenau wird aktualisiert. Dies empfahl nach längerer Beratung der Ausschuss. Wichtigstes Ergebnis: Der Gemeindevorstand kann eigenmächtig außerplanmäßige Ausgaben bis zu 100 000 Euro beschließen. Beispiele wären ein undicht gewordenes Dach durch Starkregen an der Lumdatalhalle (das alte Flachdach ist dafür ein Kandidat) oder ein gebrochener Rechen an der Kläranlage (die nie still stehen darf). Bisher mussten solche Reparaturen, die ohnehin unabwendbar und nicht aufschiebbar waren, zuerst in die Gremien. Dann gab es unnötige Sonder- oder Notsitzungen.

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