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»Kreuzacker II« erneut beschlossen

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Erneut fasste die Gemeindevertretung den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Kreuzacker II. Foto: Heller © Heller

Eine private Erschließungsgemeinschaft geht das Rabenauer Baugebiet »Kreuzacker II« an .Ein Solarpark wird hingegen vorerst nicht verwirklicht werden.

Rabenau (voh). Rabenau machte 2008 im Landkreis Gießen den ersten Schritt bezüglich eines Windparks (Rüddingshausen). In Sachen Photovoltaik verfüge die Gemeinde über keine geeignete Flächen, informierte Bürgermeister Florian Langecker nun die Gemeindevertretung. Mögliche Flächen seien alle in privater Hand, sodass vorerst wohl kein Solarpark in Rabenau verwirklicht werden könne.

Die ehrenamtliche Beigeordnete Ida Becker gehörte von April 2021 bis März 2022 dem Gemeindevorstand an. Nun schied sie aus. Bürgermeister Langecker verabschiedete sie. Als ihr Nachfolger wurde sogleich Jörg Halbich (BfRab) verpflichtet. Das Parlament beschloss, dass die Gemeinde ihr Gesellschafterdarlehen an der Energiegesellschaft Lumdatal in anteiliger Höhe ihrer Beteiligung (fünf Prozent) in Höhe von 50 000 Euro gewährt. Für den Schiedsamtsbezirk Rabenau wurde Kurt Hillgärtner (Allertshausen) als neue Schiedsperson gewählt. Sein Vorgänger war Dieter Kornmann.

Beschlossen wurde eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung mit der Stadt Allendorf/Lda. über die Durchführung einer gemeinsamen technischen Betriebsführung der Kläranlagen in Londorf, Rüddingshausen und Allendorf. Die Abwässer von Nordeck und teilweise auch Winnen werden ohnehin Londorf zugeführt. Somit beträgt die Gesamtpersonalstärke vier Fachkräfte. Alle Rufbereitschaften können seit März 2021 abgedeckt werden, und der Betrieb an den drei Standorten unter Beachtung aller Gesetzesvorgaben laufen. Nun ist die Stadt Allendorf/Lda. am Zuge, diese Vereinbarung zu beschließen.

Bereits im März hatte die Gemeindevertretung die Aufstellung des Bebauungsplans Kreuzacker II beschlossen. Unterdessen hatte die BfRab-Fraktion die Kommunalaufsicht um Prüfung gebeten, ob beim Vorsitzenden des Parlaments, Ottmar Lich, ein Widerstreit der Interessen vorliege. Nun musste man den vorherigen Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplans wiederholen. Diesmal wird der Plan in Kürze ausgelegt. Die Öffentlichkeit kann sich dazu äußern. Verantwortlich für die künftige Platzvergabe und Herrichtung des maximal 9000 Quadratmeter großen Geländes ist die private Erschließungsgemeinschaft Kreuzacker.

Der Dorfplatz bei der Kirche in Geilshausen soll diesen Sommer neu gestaltet werden. Der günstigste Bieter will 25 228 Euro dafür haben. Über die ländliche Regionalentwicklung fließen 15 125 Euro Fördergeld. Um den ersten Teil der Finanzierungslücke zu schließen, beschlossen die Gemeindevertreter die Aufhebung eines Sperrvermerks über 4000 Euro im diesjährigen Haushalt.

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