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»Leute warten schon so lange«

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Noch ist hier Wiese: Stephan Faber, Florian Langecker, Carsten Sann und Markus Titz (v. l.) stellen das am Dorfrand geplante Baugebiet vor. Foto Wisker © Debra Wisker

Auf einer Gesamtfläche von 20 000 Quadratmetern sollen am idyllischen Ortsrand von Geilshausen 20 bis 25 Einfamilienhäuser entstehen.

Rabenau (dge). Rund 20 bis 25 neue Einfamilienhäuser sollen auf einer Gesamtfläche von 20 000 Quadratmetern am idyllischen Ortsrand von Geilshausen entstehen. Vorgesehen ist eine zweigeschossige Bauweise, die sich der bestehenden Bebauung im Steinesweg anpasst.

Der städtebauliche Vertrag mit dem Investor, der Firma Faber und Schnepp, ist bereits unterzeichnet. Wie Bürgermeister Florian Langecker erklärte, erwarte man, dass der Bebauungsplan »Im Londörfer Feldchen« im dritten Quartal Rechtskraft erlangen und dann auch zeitnah der Satzungsbeschluss durch die Gemeindevertretung gefasst wird. Carsten Sann (Projektentwicklung Faber und Schnepp) zeigte sich zuversichtlich, dass die Erschließungsarbeiten Ende dieses Jahres beginnen können. Bis der erste Häuslebauer loslegen kann, dürfte es seiner Einschätzung nach Mitte 2023 werden.

»Zehn Jahre«

»Vorneweg zehn Jahre, das war noch zu Zeiten, als Kurt Hillgärtner Bürgermeister war«, so erinnerte sich Ortsvorsteher Markus Titz an die Zeitspanne vom Wunsch nach einem Baugebiet in Geilshausen bis zur jetzigen Umsetzung. Baulücken gebe es in dem Dorf keine mehr. »Wir haben hier eine sehr hohe Innenverdichtung«, ergänzte Langecker. Man habe verschiedene Möglichkeiten erwogen, sich aber letzten Endes dann doch für die Lage am Dorfrand Richtung Odenhausen entschieden. Dass das Areal durch einen Investor erschlossen und auch vermarktet wird, sei in der Gemeindevertretung nicht strittig gewesen. Die Gemeinde Rabenau habe das nicht stemmen können - »da laufen uns die Kosten davon« - und die Leute hätten schließlich schon so lange gewartet, blickte der Bürgermeister zurück. Der erste Bauabschnitt grenzt an den Friedhof an. Hier soll es Stellplätze geben, auch soll die Straße das Wohngebiet und den Friedhof ein wenig von der Wohnbebauung abgrenzen. »Schließlich soll die Friedhofsruhe gewahrt werden«, erläuterte Stephan Faber (Geschäftsführer Tiefbau, Faber und Schnepp) die geplante Wegeführung. Der zweite Bauabschnitt wird sich dann weiter in Richtung Wald erstrecken.

Carsten Sann wies darauf hin, dass man bereits jetzt in die Vermarktung einsteige. Auch gebe es bereits eine Liste mit Interessenten, wobei Anfragen von Bauwilligen aus der Gemeinde Rabenau bevorzugt werden sollen.

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