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Penderyn-Whisky genossen

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Pfarrer Frank Leissler liebt Whisky. Foto: Heller © Heller

Rabenau (voh). Es könnte eine Frage aus einer TV-Quizsendung sein: Was haben Helmut Schmidt, Ava Gardner, Winston Churchill, Ulysses S. Grant (General und Präsident der USA) und Frank Sinatra gemeinsam? Antwort: Sie waren allesamt Whisky-Liebhaber. Londorfs Pfarrer Frank Leissler zählt wohl nicht zu den Berühmtheiten dieser Welt, aber mittlerweile eilt dem Gottesmann der solide Ruf eines Gastgebers für Whisky-Verkostungen voraus.

Nach zwei Jahren der üblichen Corona-Zwangspause kamen jetzt 24 Personen in das Café des Londorfer Heimatmuseums. Sogar ein Hobby-Bierbrauer war mit dabei, der nun wissen wollte wie man Whisky herstellt. Leissler teilte mit, damit könne er dienen. Unter dem Motto »Gutes muss wohl teuer sein« hatte Leissler von drei schottischen Destillen (Bowmore, Macallan, Talisker) jeweils eine günstige und eine gehobene Preisklasse organisiert. Das Spektrum reichte von 30 bis 220 Euro die Flasche. Abschließend zog er noch eine Überraschung aus dem Ärmel: eine Flasche der Destillerie Penderyn, die einzige in ganz Wales, 2004 eingeweiht von Charles, dem damaligen Prince of Wales. Serviert wurden die Kostproben von Leisslers Ehefrau Anne Leissler-Thielmann im klassischen Nosingglas (unten bauchig, nach oben hin verjüngt). Angesichts von mindestens 40 Prozent Alkohol hob Leissler den Zeigefinger wie Lehrer Lämpel in Buschs »Max und Moritz« und sagte eindringlich: »Nach dem ersten Whisky fährt keiner mehr Auto«.

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