1. Startseite
  2. Kreis Gießen
  3. Rabenau

Waldbrand bei Allertshausen

Erstellt:

Von: Anja Schaal

gikrei_0309_dge_Waldbran_4c
Die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden. Foto: Stripling © Stripling

60 Feuerwehrleute waren bei einem Waldbrand iam Donnerstag im Einsatz. Rund 500 Quadratmeter Gestrüpp und Bäume direkt an der Straße standen in Flammen,

Rabenau (ast). Wegen eines sich sehr schnell ausbreitenden Waldbrandes wurde am Donnerstag in Rabenau und Allendorf/Lda. Großalarm für die Feuerwehren ausgelöst.

Das Feuer wurde gegen 15.45 Uhr offensichtlich von Autofahrern an die 112 gemeldet. Gebrannt hat es auf der Anhöhe kurz vor dem Ortseingang Allertshausen aus Richtung Beuern auf der linken Seite.

Rund 500 Quadratmeter Gestrüpp und Bäume direkt an der Straße standen in Flammen, es qualmte dabei so gewaltig, dass die ersten Trupps mit Atemschutzgeräten gegen das Feuer kämpfen mussten.

Die erste Aufgabe der Einsatzkräfte war es, die Ausbreitung des Feuers auf den Hochwald - dicht bestanden mit von der Hitze ausgedörrten Fichten - zu verhindern. Das sei den Männern sehr gut gelungen, sagte der Gemeindebrandinspektor für Rabenau Markus Göbel.

Löschfahrzeuge

Rund 60 Einsatzkräfte bekämpften den Brand, die Landstraße L 3089 aus Beuern/Climbach Richtung Allertshausen musste komplett gesperrt werden.

Die Feuerwehren aus Grünberg und Lollar schickten zwei Tanklöschfahrzeuge mit jeweils 5000 Litern Inhalt, um einen Pendelverkehr zur Wasserbeschaffung aus dem Feuerwehrteich in Allertshausen sicherzustellen.

Die Staufenberger Feuerwehr, die über spezielle Ausrüstung für Waldbrandbekämpfung verfügt, beteiligte sich ebenfalls an dem Einsatz. Die Kräfte der Wehren Allendorf und Rabenau arbeiteten Hand in Hand.

Nach kurzer Zeit war das Feuer unter Kontrolle gebracht worden, und es begannen komplizierte Nachlöscharbeiten.

Der gesamte Boden auf der Fläche von 500 Quadratmetern musste mit Harken und anderen Geräten quasi umgepflügt werden, um nachzulöschen. Zum Einsatz hierfür kamen Löschrucksäcke mit 20 Litern Inhalt sowie dünnere Schläuche mit Löschköpfen, die in etwa wie eine Duschbrause funktionieren.

Für die Autofahrer und Linienbusse hieß es, sich in Geduld zu üben und die Umleitung über Climbach zu nehmen, denn die Nachlöscharbeiten dauerten bis in die späten Abendstunden.

Auch interessant