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Zwei Kätzchen im Wald bei Rabenau ausgesetzt

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Der aufgefundene Kater hat eine starke Erkältung und wirkt von seinem Erlebnis traumatisiert. Foto: Katzenreich e.V. © Katzenreich e.V.

Nachdem ein junger Kater gefunden und in eine Pflegestelle gebracht wurde, bittet der Verein »Katzenreich« um Mithilfe bei der Suche nach dem zweiten Tier.

Rabenau (red). Vor wenigen Tagen erhielt der Verein »Katzenreich« von einem Mitarbeiter des Veterinäramtes die Nachricht, dass im Wald bei Rabenau unweit der Kompostierungsanlage zwei Kätzchen gesehen wurden. Ein Lkw-Fahrer, der seine Ladung abliefern wollte, hatte sie auf dem Weg dorthin entdeckt und gemeldet mit der Bitte um Hilfe für die Tiere.

Zwei ehrenamtliche Mitglieder des Katzenschutzvereins machten sich sofort auf den Weg in den Wald. Es dauerte auch nicht lang und sie entdeckten eins der beiden Kätzchen in einem Graben. Es kam sofort angerannt und stürzte sich auf das mitgebrachte Katzenfutter. Nach der Erstversorgung des vier Monate alten Katers bei der Vereinstierärztin wurde er in eine der Pflegestellen des Vereins gebracht. Der Kleine hat eine starke Erkältung und ist traumatisiert, nun wird er erst mal gesund gepflegt.

Zweite Katze noch nicht gefunden

Alle bisherigen Hinweise deuten darauf hin, dass die beiden Kätzchen im Wald ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen wurden. Seit dem Fund des kleinen Katers suchen Mitglieder des Vereins täglich im Wald nach dem zweiten Kätzchen, bisher ohne Erfolg. Sowohl die Betreiber der Kompostierungsanlage als auch die Gemeinde Rabenau wurden über den Vorfall informiert. »Katzenreich« bittet dringend um Mithilfe, ob jemand letzte Woche etwas im Bereich der Kompostierungsanlage beobachtet hat oder eventuell das Kätzchen kennt. Spaziergänger in diesem Bereich werden um besondere Aufmerksamkeit gebeten, vielleicht entdecken sie das zweite Kätzchen.

Weiterführende Hinweise bitte an den Verein »Katzenreich« unter 0641/9605406. Der Verein zieht in Erwägung, Anzeige zu erstatten. Das Aussetzen von Tieren ist laut Paragraf drei Absatz drei ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und kann mit einer Geldbuße von bis zu 25 000 Euro geahndet werden. Weitere Informationen unter www.katzenreich.net.

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