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Ärztliche Versorgung im Ostkreis erhalten

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Die Gemeindevertretung Reiskirchen fordert in einer Resolution die Kassenärztliche Vereinigung auf, die geplante Schließung des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes in Lich nicht umzusetzen.

Reiskirchen (kag). »Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) wird eindringlich aufgefordert, die geplante Schließung des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes (ÄBD) in Lich nicht umzusetzen«, beginnt die Resolution der in der Gemeindevertretung von Reiskirchen vertretenen Fraktionen. Weiter heißt es, der Gemeindevorstand solle sich dafür einsetzen, dass die Schließung verhindert werde, und die Qualität der ärztlichen Versorgung im Ostkreis erhalten bleibe.

In der Sitzung der Gemeindevertretung hat Reinhard Strack-Schmalor (SPD) angeregt, das Papier auch als Petition an den Hessischen Landtag und die Landesregierung zu schicken. Die Gemeindevertreter stimmten einstimmig zu.

Anderer Umgang

»Der 21. März ist der internationale ›Tag der Wälder‹.« Diesen gebe es seit 52 Jahren. Vier Milliarden Hektar Wald, 30 Prozent der Erdoberfläche, gebe es auf der Erde, heißt es im Prüfantrag der SPD-Fraktion. In den vergangenen Jahren sei unser Wald durch extreme Dürre- und Hitzperioden, massiven Borkenkäferbefall, Stürme und Waldbrände stark geschädigt worden.

Anja Stark, Fraktionsführerin der SPD, mahnte einen anderen Umgang mit Wald und Natur an. »Wir dürfen nicht noch mehr für die nächste Generation zerstören, sondern müssen Lösungsmöglichkeiten finden, wie wir unsere jetzige Natur auch für folgende Generationen erhalten können«, bekräftigte sie. Konkret ging es bei dem Antrag um die Ausweisung eines Grundstückes oder einer Waldfläche durch die Gemeinde, die Erstellung eines Konzeptes, einen Prüfantrag und das Einfließen in das »Aktionsprogramm Reiskirchener Wald«. Der Prüfantrag wurde mit Mehrheit abgelehnt.

Die CDU möchte durch die gezielte Analyse von Problemen und Schwerpunkten vor Ort die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Bürger stärken. Dazu biete sich KOMPASS an. KOMPASS (KOMmunalProgrAmmSicherheits- Siegel) ist ein Angebot des Hessischen Innenministeriums an die Kommunen. Ziel des Pro-gramms ist es, die Sicherheitsarchitektur in den Kommunen individuell weiterzuentwickeln und passgenaue Lösungen für Probleme vor Ort zu entwickeln sowie die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl zu stärken. Dazu soll ein Polizeibeamter eingeladen werden, um in den Gremien das Konzept zu erläutern.

Die Gemeindevertretung stimmte einstimmig zu.

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