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Besonderes Kreppelrezept

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Gitta Baumgartl-Weber (l.) nimmt den Spendenscheck von Madeleen Böcher (m.) und Celine Böcher mit herzlichem Dank entgegen. Foto: Haus Samaria Hospiz © Haus Samaria Hospiz

Die Narren aus Reiskirchen-Lindenstruth haben dem Hospiz Haus Samaria in Gießen 1000 Euro gespendet. Grundlage hierfür ist das Kreppelrezept einer bereits verstorbenen Bewohnerin.

Reiskirchen (red). Die Narren beim VfR 1946 Lindenstruth hatten sich zur Faschingszeit 2022 etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Mit rund zehn Kilogramm Mehl, mehr als doppelt so viel Zucker, viel guter Butter, etlichen Eiern und einigen Zutaten mehr wurde das Sportvereinsheim in Lindenstruth zur Backstube. 15 Vereinsmitglieder stellten im Sportvereinsheim einen ganz besonderen Kreppelteig her. Mehr als 600 Kreppel wurden verkauft.

Einige Käufer rundeten für diese Spendenaktion zugunsten des Haus Samaria Hospiz in Gießen gerne den Preis auf, womit sich ein stolzer Betrag in Höhe von 1000 Euro ergab, der nun an Einrichtungsleiterin Gitta Baumgartl-Weber übergeben wurde. Sie dankte dem VfR Lindenstruth sehr herzlich für diese hohe Spendensumme.

Das Ganze hat eine Vorgeschichte: Eine inzwischen verstorbene Hospiz-Bewohnerin war sehr bekannt für ihre besonders leckeren Faschingskreppel und darüber hinaus eine echte Närrin in der Fünften Jahreszeit. Die Rezeptur und die dafür benötigten »Teigtücher« für das Gehenlassen des Teiges vermachte die Verstorbene der Ersten Vorsitzenden des VfR Lindenstruth, Madeleen Böcher. Und so entschied diese, dass das Kreppelrezept und die dazugehörigen Leinentücher für die Spendenaktion erneut zum Einsatz kommen sollten. Sicherlich hätte die Verstorbene all diese Ereignisse gerne noch selbst mitbekommen.

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