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CDU will Beitritt zu »Kompass«

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Reiskirchen (red). In der nächste Sitzung der Gemeindevertretung will die CDU-Fraktion den Beitritt zum Kompass-Programm des Hessischen Innenministeriums beantragen.

Zu den Zielen äußert sich Fraktionsvorsitzende Petra Süße: »Das Programm ermöglicht es Kommunen, mit Hilfe der Experten des zuständigen Polizeipräsidiums passgenaue Sicherheitskonzepte unter aktiver Beteiligung der Sicherheitspartner Kommune, Polizei, Bürgerschaft und weiterer gesellschaftlicher Organisationen und Verbände zu erarbeiten und umzusetzen. Reiskirchen sollte diese Möglichkeit ergreifen, etwas für das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu tun.« Durch gezielte Analysen von Problemen und Schwerpunkten vor Ort ließen sich auf der Grundlage einer fundierten Betrachtung Projekte entwickeln. Viele Kommunen seien diesen Weg bereits gegangen und hätten gute Erfahrungen mit dem Programm gemacht.

Gemeinsam hätten Fraktion und Vorstand der Partei die Vorteile erläutert. »Viele Kommunen, auch im Landkreis Gießen, sind bereits Kompass-Kommunen«, so Gemeindeverbandsvorsitzender Tobias Breidenbach. »Durch die wissenschaftliche Begleitung und die Befragung der Bürgerinnen und Bürger können auch Anregungen Berücksichtigung finden, die bisher nicht bekannt sind. Gerade durch die Lage an der Autobahn und der B49 gibt es sicherlich Aspekte in der Gemeinde Reiskirchen, die eine nähere Betrachtung verdienen und die es nötig machen, mit den Experten genauer hinzuschauen.«

Oftmals unterschieden sich Sicherheitsgefühl und Sicherheitslage deutlich. Hier müsse gerade auch im ländlichen Bereich oder dörflichen Strukturen nachgefragt werden, woran das liegt und ob vielleicht schon durch kleinere Maßnahmen eine Verbesserung der Situation erreicht werden könne. »Wir dürfen nichts unversucht lassen, das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Dazu gehört, neben einem gut ausgestatteten und engagierten Ordnungsamt auch solche Initiativen auf anderen Ebenen zu nutzen, um weitere Maßnahmen und Anstrengungen zu unternehmen oder Verbesserungen anzustoßen. Das funktioniert natürlich nur, wenn es auf eine breite Basis gestellt ist, und die Bürgerinnen und Bürger sich aktiv beteiligen, wozu wir bereits jetzt herzlich aufrufen, sollte unser Antrag eine Mehrheit finden«, betont Tobias Breidenbach.

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