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Genügend Verträge

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Der Glasfaserausbau kommt nach Lindenstruth. Es wurden genügend Verträge abgeschlossen,verkündet der Ortsbeirat

Reiskirchen (war). Der Ortsbeirat Lindenstruth stimmte in einer Sitzung dem Regionalen Raumordnungsplan in den Punkten, die den Ortsteil Lindenstruth betreffen, zu. Die einzelnen Änderungsanträge wurden besprochen und akzeptiert. Dabei war sich das Gremium einig, dass in diesem Plan möglichst viele Optionen festgeschrieben werden sollten, um in Zukunft handlungsfähig zu bleiben. Ob dies dann alles so komme, werd sich zu gegebener Zeit zeigen, hieß es.

Das erarbeitete Hochwasserschutzkonzept sei ebenfalls zustimmend zur Kenntnis genommen worden und sollte möglichst schnell umgesetzt werden. Bemängelt wurde zu dem Thema Hochwasser, dass die Bäume und Sträucher in der Wieseck von der Gemeinde nicht entfernt worden seien, obwohl dies in vielen Protokollen des Gremiums wiederholt gefordert worden sei.

Wieseckteich verschlammt

Der Wieseckteich verschlamme immer weiter, obwohl es auch dazu in den vergangenen Jahren immer wieder hingewiesen gegeben habe. Bisher sei von der Kommune auch hier nichts unternommen worden. Jetzt seit eine weitere Verzögerung zu befürchten, denn es sei fraglich, ob eine Aufarbeitung vor dem Sommer noch zulässig ist.

Von der Aktion »Glasfaser bis ins Haus« berichtete Ortsvorsteher Gerhard Albach erfreuliches, da ein Ausbau nun in Angriff genommen werde, weil die erforderliche Anzahl an Verträgen vorliege.

Zunehmendes Hundegebell

Erneut angesprochen wurde das immer mehr zunehmende Hundegebell, das oftmals auch nachts zu hören sei.

Für die zum 1. April 2022 vakante Position des Wildschadenschätzers für Lindenstruth/Sassen und Winnerod wurde Alexander Lumbe einstimmig vorgeschlagen.

In diesem Zusammenhang wurde kritisiert, dass als Ortslandwirt für Lindenstruth kein Einheimischer gewählt worden sei, sondern, wie der Presse zu entnehmen war, eine Person aus Ettingshausen.

Nicht nachvollziehen könne der Ortsbeirat, dass der seit Anfang 2018 geäußerten Wunsch des Gremiums und des Bauhofes, den arbeitsaufwendigen und unansehnlichen Heckenbereich vor der Wieseckhalle zu ersetzen, immer noch nicht verwirklicht worden sei.

Mit diesem Dauerthema habe sich sogar schon der Gemeindevorstand befasst, obwohl es sich nach Meinung des Gremiums um reines Verwaltungshandeln handele. Aber anscheinend habe die Verwaltungsspitze keinerlei Interesse daran, hier eine Lösung zu finden und damit wenigstens den eigenen Bauhof zu entlasten.

Nicht erledigt sei auch die weitere Vorgehensweise in der Untergasse. Hier gebe es ein baufälliges Haus, das eine Gefahr für Anwohner und Kinder darstelle.

Schon vor etwa 20 Jahren sei von der Kreisbauaufsicht eine Gefahr für die Allgemeinheit festgestellt und deshalb der angrenzende Fußweg gesperrt worden.

Nun habe wohl eine erneute Begehung stattgefunden und verwunderlich sei festgestellt worden, dass das Gebäude nunmehr nicht mehr baufällig sei. Man dürfe gespannt sein, wie es an dieser Stelle weitergehe und hoffe, dass niemand zu Schaden komme.

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