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Kein Tempo 30 in der Licher Straße

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Reiskirchen (csl). Der Hattenröder Ortsvorsteher Achim Doebler begrüßte den Ortsbeirat und interessierte Bürger zu einer Ortsbegehung. Unterstützt wurde er von Diana Müller von der Bauabteilung der Gemeinde Reiskirchen.

Im Zuge der Begehung wurden Schäden an Straßen und Gehwegen protokolliert, Pflegemaßnahmen von Wegen erörtert und vor allem auch Gefahrenstellen analysiert, um diese möglichst zeitnah zu entschärfen. Weiterhin wurden die schon im Ortsbeirat angesprochenen Ertüchtigungen nachgeprüft.

In der Licher Straße Ecke Birkenweg wird ein neuer Verkehrsspiegel angebracht, welcher »eisfrei« sein wird. Am ehemaligen Wiegehäuschen Hattenrods soll eine neue Tür angebracht werden. Eine schon zwei Jahre zurückliegende Entscheidung des Ortsbeirates könnte nunmehr in die Tat umgesetzt werden, indem Teile der Grünflächen um den Kreuzungsbereich Reiskirchen-Harbach-Lich in eine natürliche Blumenwiese umgewandelt werden. Die Auffahrt zum ehemaligen Platz der Flüchtlingsunterkunft, der mittlerweile als Parkplatz genutzt wird, soll eine teilweise befestigte Bodenfläche bekommen, sodass das Abrutschen von Steinen auf die Fahrbahn und die damit verbundene Gefahr für Radfahrer abgewendet werden kann. Eine vom Ortsbeirat geforderte 30er-Zone in der gesamten Licher Straße wurde wohl von der Polizei negativ beschieden. Dafür ist das Parkkonzept für diese Straße genehmigt worden.

Einen sehr unerfreulichen Makel konnten sowohl der Ortsbeirat als auch die Gemeinde bisher nicht beilegen: Der Durchgang eines der Gässchen rund um die Kirche muss seit längerem schon gesperrt werden, da sowohl Dachziegel als auch eine wagemutige Holzkonstruktion eines Anwohners die Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer gefährdet. Erfreulich kann am Schluss berichtet werden, dass ein neues Klettergerüst für den Spielplatz vorhanden ist und vermutlich im Mai auch zur Nutzung zur Verfügung stehen wird.

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