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Pappelschnitt: Weg für zwei Wochen gesperrt

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Reiskirchen (red). Die alljährliche Vegetationsruhe wird turnusmäßig genutzt, um Heckenschnitte vorzunehmen beziehungsweise Baumbestände in Feld und Flur zu überprüfen. In diesem Winter sind die 54 Pappeln am Ortsausgang Reiskirchen entlang der Wieseck an der Reihe.

Die Pappeln wurden bereits freigeschnitten, damit ein Baumgutachter den Zustand der Bäume besser beurteilen konnte. Der Gutachter stellte ein hohes Ausmaß an Totholz fest. Folglich wurde der Weg an den Pappeln mit sofortiger Wirkung gesperrt. Die Bevölkerung wird gebeten, die Sperrung unbedingt zu beachten, »denn gerade bei Winterstürmen kann es durch herunterfallende Äste schnell zu einer Gefährdung für Leib und Leben kommen«, so Bürgermeister Dietmar Kromm in seiner jüngsten Pressemitteilung.

Da die Bäume sich in einem FFH-Gebiet befinden, war vor einem grundhaften Rückschnitt eine naturschutzrechtliche Genehmigung erforderlich. Diese Begutachtung mit der Naturschutzbehörde des Landkreises Gießen hat ebenfalls bereits stattgefunden und die notwendigen Maßnahmen wurden entsprechend abgesprochen.

Der Beginn der Totholzentfernung war bereits am vergangenen Donnerstag. Die umfangreichen Pflegeschnitte an den Pappeln werden voraussichtlich bis zu zwei Wochen dauern. Der vorbeiführende Weg wird aus Sicherheitsgründen vorerst gesperrt bleiben.

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