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Planungen transparent machen

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Reiskirchen (red). In einem Antrag für die nächste Sitzung der Gemeindevertretung beantragt die CDU-Fraktion, dass der Gemeindevorstand, der Vorsitzende der Gemeindevertretung oder die Vorsitzende des Ausschusses für Bauen, Umwelt, Verkehr und Infrastruktur in der zweiten Jahreshälfte 2022 eine Bürgerinformationsveranstaltung oder Bürgerversammlung zum Thema Gefahrenabwehr und Zivilschutz organisieren.

Hierzu sollen Vertreter des Landkreises, wie etwa der Kreisbrandinspektor und der Zivilschutzbeauftragte, eingeladen werden.

Dazu erläutert Fraktionsvorsitzende Petra Süße: »Schon nach der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen und den damit zusammenhängenden Presseberichterstattungen gab es in der Bevölkerung Nachfragen, ob und inwieweit die Gemeinde Reiskirchen beziehungsweise der Landkreis auf solche Szenarien vorbereitet sind.« Dass es gewisse Planungen und Vorkehrungen gebe, sei vielleicht manchen Politikern vor Ort bewusst, nicht aber der Bevölkerung in der Breite. Daher wolle die CDU diese Informationen publik machen und verbreiten, damit die Bürger sehen, dass es Planungen gebe, die sie schützen. Gemeindeverbandsvorsitzender Tobias Breidenbach ergänzt: »Die Idee dazu kam schon vor einigen Monaten im Rahmen einer Vorstandssitzung der CDU Reiskirchen auf. Aufgrund der Pandemie-Situation haben wir aber keine weiteren Planungen unternommen. Dass wir jetzt über unsere Fraktion einen Antrag einreichen, ist der Tatsache geschuldet, dass der Landkreis keine Mitarbeiter zu Veranstaltungen von Parteien entsenden möchte. Da hätten wir uns etwas mehr Flexibilität gewünscht.« Daher gehe man jetzt diesen Weg. Wichtig sei, so Breidenbach, dass die Aufklärung der Bevölkerung und die Möglichkeit, Fragen zu stellen, im Mittelpunkt stünden. Erste Rückmeldungen der anderen Fraktionen stimmten die CDU positiv, dass der Antrag angenommen und umgesetzt werde.

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