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Seit 50 Jahren Familienunternehmen

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Das Andreas Eikenroth-Duo unterhielt bei der Jubiläumsfeier mit Evergreens von der Nordseeküste. Foto: Martinsheim © Martinsheim

Reiskirchen (red). Bei strahlendem Sommerwetter beging das Martinsheim in Lindenstruth sein 50-jähriges Bestehen. Die Einrichtung zur Betreuung von Menschen mit psychischen Einschränkungen wurde 1972 von Änne Prahs und ihrer Tochter Rita Kraft gegründet und wird seitdem als Familienunternehmen geführt.

Heute verfügt das Martinsheim über 68 Plätze in seinem Stammhaus in Lindenstruth. In den vergangenen 15 Jahren kamen drei Filialen in der Kerngemeinde Reiskirchen dazu, die ambulante und teilstationäre Wohn- und Betreuungsangebote mit weiteren 34 Plätzen sowie ein Angebot zur externen Tagesstrukturierung bereitstellen.

Das Mitarbeiterteam hatte für die Bewohner, Funktionsträger aus Psychiatrie und Kommunalpolitik sowie weitere Freunden des Hauses ein abwechslungsreiches und unterhaltsames Programm zusammengestellt, das im neu gestalteten Innenhof präsentiert wurde.

Zunächst begrüßte Senior- Geschäftsführerin Rita Kraft die Gäste. Nach Grußworten folgte die Festansprache des Junior-Geschäftsführers Michael Kraft, der in humoristischer Form auf die Gründungszeit der Einrichtung und die Entwicklungen und Herausforderungen in 50 Jahren Gemeindespsychiatrie blickte. Außerdem stellte er Marie Kraft, eine Vertreterin der mittlerweile vierten Generation der Betreiberfamilie, als neue therapeutische Fachkraft vor.

Für die seelsorgerische Begleitung sorgten der katholische Diakon Rudolf Montermann und Pfarrer Dieter Sandori, der seinen letzten offiziellen Gottesdienst im Martinsheim abhielt.

Für die musikalische Unterhaltung der Gäste sorgten das Andreas Eikenroth-Duo mit Evergreens von der Nordseeküste und der Alleinunterhalter Mario Soine.

Eine Tombola mit vielen Preisen, die von Zulieferern des Hauses beigesteuert wurden, ein Porträtzeichner, der Basar der Therapiegruppe der Abteilung »Tagesstrukturierung« sowie die Tanzvorführung der Abteilung Seniorenbetreuung waren weitere Glanzpunkte. Der Erlös des Losverkaufs in Höhe von über 300 Euro geht an notleidende Menschen in der Ukraine.

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