1. Startseite
  2. Kreis Gießen
  3. Reiskirchen

Zum fünften Mal zertifiziert

Erstellt:

gikrei_0208_jcs_Forscher_4c
Alexandra Hildebrecht-Schwarzhaupt mit ihren »kleinen Forschern«. Fotos: Zylla © Zylla

Die Reiskirchener Kita Rabennest ist erneut mit Plakette »Haus der kleinen Forscher« ausgezeichnet worden.

Reiskirchen (zye). Ein aufregender Start ins Wochenende war das für die Fünfjährigen der Kindertagesstätte »Rabennest«. Die bekamen nämlich von Melanie Schmidt, Netzwerkoordinatorin des Gießener Mathematikums, den Titel »Haus der kleinen Forscher«. Es sollte das fünfte Mal werden, dass die Kita diese Auszeichnung erhält.

Experimente vorgeführt

Eltern, Kinder und das Kita-Personal feierten das gemeinsam am vergangenen Freitagnachmittag. Ein Wiedersehen gab es dabei auch mit verschiedenen Experimenten, die die Kleinen im »Spatzennest« bereits ausprobieren durften. Ein kleiner Forscher zeigte etwa seine Mutter, wie er über eine Kabelverbindung Strom von einer Batterie zu einer LED-Lampe leitet. Mit einem Lächeln freuten sich beide über das Glühen der Leuchtdiode. »Strom, aber auch Magnete, das finden die Kids bei unseren kleinen Experimenten immer wieder spannend«, freute sich Alexandra Hildebrecht-Schwarzhaupt über diese kindliche Begeisterung.

Neugier und Entdeckergeist

Die Erzieherin hatte auch die Teilnahme beim »Haus der kleinen Forscher« in die Wege geleitet. Das Engagement der Kita und seiner Erziehenden geschah in den sogenannten MINT-Bereichen. Frühkindliche Bildung gab es also in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Auch »nachhaltige Entwicklung« wurde auf spielerische Art vermittelt. Dieses Engagement seines Personals lobte auch Bürgermeister Dietmar Kromm. Natürlich zeigte sich Kita-Leiterin Beate Weimer stolz über die Neugier und den Entdeckergeist ihrer Schützlinge.

Das »Haus der kleinen Forscher« wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Erziehende erhalten dafür eine Fortbildung in Sachen MINT über das Mathematikum. Diesmal haben sich die »Spatzen« aus Reiskirchen mit dem Thema »kleine Tiere auf und unter der Erde« beschäftigt.

Ziel sei es, Kindergärten schon früh mit »naturwissenschaftlichen Phänomenen, mathematischen und technischen Fragen in Berührung« zu bringen. »Das kann eine wichtige Grundlage in der Bildungs-Biografie der Mädchen und Jungen schaffen«, so der Vorstandsvorsitzende der »kleinen Forscher«, Michael Fritz.

Plakette gilt für zwei Jahre

Die Plakette seiner Stiftung werde nach festen Qualitätsmerkmalen vergeben, die sich »am Deutschen Kindergarten Gütesiegel und Qualitätskriterien für den naturwissenschaftlichen Unterricht« orientieren sollen. Gefördert würden bei der Teilnahme aber auch noch andere Kompetenzen, wie etwa Lernmethoden, Selbstbewusstsein, Feinmotorik, sowie Sprach- und Sozialkompetenzen. Die Plakette gilt immer für zwei Jahre, danach können sich die Kitas erneut bewerben.

gikrei_0208_jcs_Forscher_4c_1
Die Kinder führen Experimente mit Strom vor, Lampen werden zum Glühen und Propeller zum Drehen gebracht. © Emanuel Zylla

Auch interessant