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Barrierefreiheit nicht ohne Hürden

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Staufenberg (dge). Wie es aktuell mit der Förderung eines barrierefreien Ausbaus der Bushaltestellen aussieht, wollte Matthias Schick, Behinderten- und Seniorenbeauftragter der Stadt Staufenberg, in der jüngsten Sitzung des Parlaments wissen.

Für die Haltestellen »Mainzlarer Straße« in Staufenberg, »Daubringer Straße« in Mainzlar und »Waldstraße« in Daubringen sind laut Bürgermeister Peter Gefeller bei Hessen Mobil Anträge auf eine Förderung eingereicht. Eine Ortsbesichtigung mit Vertretern von VGO (Verkehrsgesellschaft Oberhessen mbH), der Firma Erletz, die die Strecke betreibt, des beauftragten Ingenieurbüros Haas und der Verwaltung habe in der 16. Kalenderwoche, also im April, bereits stattgefunden. »Uns wurde von Hessen Mobil signalisiert, dass diese drei Bushaltestellen förderfähig sind«, so Gefeller. Man warte nun auf eine Bewilligung. Im kommenden Jahr sollen weitere Haltestellen dahingehend überprüft werden, ob ein behindertengerechter Aus- oder Umbau möglich ist. Hier müsse geprüft werden, ob die Platzverhältnisse ausreichten. Letzteres treffe übrigens auf die drei Haltestellen zu, für die nun eine Förderung beantragt werde. Der Bürgermeister erläuterte, dass zum Beispiel die Haltestelle »Mainzlarer Straße« in Richtung Lollar verschoben werden solle, da ein barrierefreies Anfahren am derzeitigen Standort - kurz vor der Kreuzung zur Vorstadt - nicht möglich sei. Ähnlich verhalte es sich in der Daubringer Straße in Mainzlar. Auf der Seite Richtung Daubringen sei die Einbuchtung zu kurz für einen barrierefreien Ausbau. Auch hier soll die Haltestelle verlegt werden. In Treis habe man sich auch schon umgeschaut. Hier gehe es auch um den barrierefreien Umbau von Überwegen in der Hauptstraße und der Bahnhofstraße. »Wir haben die Unterlagen mit der Kostenschätzung über 55 000 Euro zu Klärung der Förderfähigkeit bei Hessen Mobil eingereicht«, informierte der Bürgermeister. Die Bushaltestelle an der Kirche zeige die gleiche Problematik wie die bereits zuvor benannten - eine zu kurze Einbuchtung. Da man diese nicht verlegen könne, werde man voraussichtlich keinen barrierefreien Ausbau hinbekommen. In der unteren Hauptstraße Richtung Mainzlar sehe das anders aus. Doch, so Gefeller, das werde erst 2023 zur Prüfung anstehen.

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