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Chorerlebnis der Extraklasse

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Noch vor dem ersten Auftritt beim Chorfest posiert die Harmonie-Delegation vor der Leipziger Nikolaikirche. Foto: Harmonie Daubringen © Harmonie Daubringen

Mehr als 500 Veranstaltungen an 30 Veranstaltungsorten mit rund 350 Chören und 9500 Sängerinnen und Sängern, darunter Harmonie Daubringen, umrahmten das Chorfest in Leipzig.

Staufenberg (red). Am Himmelfahrtstag machte sich Harmonie Daubringen früh am Morgen auf den Weg nach Leipzig zum Deutschen Chorfest der Superlative: Mehr als 500 Veranstaltungen an 30 Veranstaltungsorten mit rund 350 Chören und 9500 Sängerinnen und Sängern.

Schon allein das Programmheft umfasste über 200 Seiten. Der Vorstand der Harmonie jedoch hatte die Reise für den Chor gut geplant: Komfortabel wurde die Delegation von der Firma Donell und ihrem Busfahrer Bernhard zum Ort des Geschehens gebracht. Rechtzeitig zum Eröffnungskonzert erreichte man den Markt, wo unter anderem mit »O Fortuna« von Carl Orff auf die kommenden Klangerlebnisse eingestimmt wurde.

Auftritt in der Nikolaikirche

Am nächsten Tag ging es dann entweder zum Zuhören beim Chorwettbewerb oder zur Tour durch Leipzig, zunächst im Bus, dann zu Fuß und immer wieder an schönen Gebäuden das Motto des Chorfestes »Leipzig ist ganz Chor«. Der Auftritt der Harmonie erfolgte am frühen Abend in der geschichtsträchtigen Nikolaikirche.

Jedem Chor wurde eine Auftrittszeit von 20 Minuten genehmigt, genau passend für »Amazing grace« (Words: J.E.Moore, Satz: Peter Schmitt), »Jauchzet dem Herrn, alle Welt« (F.Mendelssohn-Bartholdy) »We are one« (Allen Pote) »You raise me up« (Words/Music: Brendan Graham/Rolf Lovland, Arr.: Roher Emerson), »Mambo« (Words/Music: Herbert Grönemeyer, Arr.: Oliver Gies). Mit dem »Mambo« auf den Lippen ging es dann in »Auerbachs Keller«, von dessen langer Tradition vor dem Abendessen berichtet wurde.

Der zweite Auftritt des Chores fand am Samstagmorgen in der Friedenskirche statt. Auch hier wieder 20 Minuten für Gloria (aus »Missa Kenya«, Paul Basler), »When you believe« (Words/Music:Stephen Schwartz, Arr.: Audrey Snyder), »There is a redeemer« (Melody Green, Arr.: Ed. Key), »Don’t stop me now« (Words/Music: Freddy Mercury, Arr.: Oliver Gies), »Shoop, Shoop Song« (Words and Music: Rudy Clark, Arr.: Roger Emerson). Für die Frauen folgte dann noch ein schwungvoller motivationsstiftender Workshop im Vienna House mit Ernie Rein am Nachmittag.

Die Herren hatten eine kürzere Probe, machten es sich dann aber noch an der Theke des etwas außergewöhnlichen Hotels bequem. Das waren nur einige Eckpunkte der ersten nachpandemischen Chorfahrt, die für alle viel Besonderes bereithielt, an erster Stelle natürlich die so bereichernde Freude am Singen.

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