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Ehrungsveranstaltung für engagierte Jugendliche

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Bei der jüngsten Stadtverordnetenversammlung in Staufenberg informierte der Jugendbeauftragte Marian Moldenhauer, dass am 6. Mai engagierte Jugendliche in einer Veranstaltung geehrt werden.

Staufenberg (sle). Bei der Staufenberger Stadtverordnetenversammlung informierte Jugendbeauftragter Marian Moldenhauer über Veranstaltungen in der Corona-Zeit. Agon Chadraku wurde mit dem Jugend-Engagement-Preis des Landkreises Gießen geehrt.

Chadraku war es zu verdanken, dass man Fußballturniere außerhalb von Vereinen anbieten konnte. Eine weitere Info war, dass die Planung für die Sommerferienspiele bereits angefangen hat. Geplant ist auch wieder der internationale Jugendaustausch der dieses Jahr in Mährisch-Trübau in Tschechien stattfinden soll. Die Resonanz ist groß, die Warteliste bereits voll, sagte Moldenhauer. Am 6. Mai wird es zusammen mit dem Kinder- und Jugendbeirat (KJB) und Nina Bienko die Veranstaltung »Youngagiert in Staufenberg« geben. Dabei sollen engagierte Jugendliche, die in lokalen Einrichtungen, Vereinen und Initiativen aktiv sind, geehrt werden. Neben der Ehrung soll der Austausch angeregt werden.

Umweltaktionstage in den Osterferien

Die Umweltaktionstage finden in der zweiten Osterferienwoche statt, das Thema ist dabei, »weniger Müll zu produzieren, besser den Müll zu trennen und die Stadt-Politik von Müll-Trennbehältern« zu überzeugen. Beim Projekt »miteinander gemeinsam erleben« sollen alle 14 Tage Ausflüge zu attraktiven Zielen mit Jugendlichen unternommen werden. Finanziert wird dies über das Förderprogramm »Aufholen nach Corona«.

Im Anschluss bemängelte Matthias Schick, Schwerbehinderten-Vertrauensmann, dass ihm immer noch keine Unterlagen vorliegen, anhand derer er erkennen könne, mit welcher Raumgestaltung und -nutzung in Sachen Neubau/Sanierung der Sport- und Kulturhalle gearbeitet wird. An ihn sei auch die Frage herangetragen worden, ob bei einer Kalkulation einer zweigeschossigen Halle ein Aufzug verzichtbar wäre, wenn beide Ebenen der Halle von außen her barrierefrei zugänglich seien. »Es gibt dabei Normen und Richtlinien, die letztlich den Status der Barrierefreiheit gegeben erscheinen lassen, oder eben auch nicht«, sagte er. Er stehe für Überlegungen zur Realisierung gerne zur Verfügung, möchte aber auch mit dem gleichen Dokumentenstand arbeiten können. Außerdem wollte Schick wissen, wer für dieses Projekt in der Hauptsache der Bauträger sei, und ob der Landkreis ebenfalls eingebunden ist. Der Bürgermeister antwortete, dass es die Sache der Kommunen ist.

Angefragt wurde auch der Sachstand der Bushaltestellen in Sachen Verwendung der Rampen im ÖPNV, die Staufenberg beschafft hat. Hier sieht es so aus, dass zwischen Kreis- und Landesstraße unterschieden wird. Bei Landesstraßen sind Rampen bei Bussen nicht erlaubt, bei Kreisstraßen können sie eingesetzt werden.

Dann kam er zu dem gesundheitsbedingten Ausscheiden seines Vorgängers Hans-Peter Gruber. »Da ich selbst noch in Vollzeit berufstätig bin, sehe ich mich nicht in der Lage, das Amt in gleichem Umfang zu erfüllen, wie er, und schlage daher die Benennung einer weiteren Person vor.« Die Stadtverordneten nahmen dies zur Kenntnis.

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