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Ein Treffpunkt für die »Enten«

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Die Arbeiten zum neuen Dorfplatz beginnnen. Foto: Gefeller © Gefeller

Die Dorferneuerung Daubringen geht in die Endphase, jetzt haben die Arbeiten für das Areal vor der Kirche begonnen.

Staufenberg (red/dge). »Dorferneuerung ist auch, wie wir uns für die nächsten 20 Jahre positionieren« - das hatte Bürgermeister Peter Gefeller, damals gerade ein halbes Jahr im Amt, bei der Auftaktveranstaltung zur Dorferneuerung Daubringen im Februar 2012 gesagt. Zwischenzeitlich ist so einiges passiert, unter anderem wurde die Ente als Logo gekürt. Die Ente hatte man gewählt, weil es heißt, dass es zur Daubringer Kirmes immer geregnet habe und die Besucher mit nassen Füßen rechnen mussten.

Ein kurzer Blick zurück: Im September 2009 hatte das Parlament den Antrag zur Aufnahme in das Programm beschlossen. Nachdem es im Vorfeld schon Informationsveranstaltungen und Workshops gegeben hatte, kam im Sommer 2011 die Zusage: Daubringen war im Programm zur Dorferneuerung aufgenommen.

Mit eines der größten Vorhaben - und auf der ursprünglichen Wunschliste weit oben - war die Umgestaltung des Areals vor der Kirche. Ideen wurde aus der Taufe gehoben, geändert und wieder verworfen, eine Machbarkeitsstudie erstellt. Bei alldem war eines klar: Es sollte ein Platz für alle Daubringer werden. Wie Peter Gefeller nun mitteilte, habe die beauftragte Firma Diehl (Allendorf/Lda.) mit dem Ausbau des Dorfplatzes begonnen. »Hierbei handelt es sich um die letzte geplante Maßnahme der Dorferneuerung in Daubringen«, so der Bürgermeister. Nach dem Ausbau des Friedhofs, der Schaffung des Verbindungswegs zwischen Unter- und Oberdorf, der Finanzierung des Kulturcafés in der DRK-Kita nebst großer Freifläche, den Sanierungen des Backhaues und des Wiegehäuschens sowie den neu gestalteten Dorfplätzen an der Eiche in der Waldstraße und am Wiegehäuschen in der Gießener Straße stelle die Neuanlage dieses zentralen Dorfplatzes mittlerweile die neunte Gestaltungsmaßnahme der Stadt Staufenberg im Rahmen der Dorferneuerung Daubringen dar.

Gemeinsam mit den Verantwortlichen der evangelischen Kirche Daubringen mit Pfarrer Traugott Stein an der Spitze und den Vertretern der örtlichen Arbeitsgruppe »Dorferneuerung« könne man nun mit dem neuen Dorfplatz eine Gemeinschaftsanlage der Stadt und der Kirche verwirklichen. Hier sollen laut Gefeller zukünftig Dorffeste wie das Fest »Rund-um-den-Kirchturm-herum«, aber auch Konzerte oder Open-Air-Kino-Abende stattfinden.

»Den Vertretern der evangelischen Kirche gilt mein großer Dank, denn ohne ihre Bereitschaft, kirchliche Flächen zur Verfügung zu stellen, würde es diesen zentralen Dorfplatz nicht geben. Das gilt aber für das nun schon über Jahre bestehende Engagement der Mitglieder der AG ›Dorferneuerung‹ mit dem ehemaligen Ortsvorsteher Manfred Hein an der Spitze.« Erst durch diesen Einsatz gestärkt, habe er die Türen bei dem Land Hessen als Fördermittelgeber öffnen können, blickt Gefeller zurück.

Für den neuen Dorfplatz sei nun konkret die Schaffung eines verkehrsberuhigten Bereiches in der Friedhofstraße auf Höhe des Kirchengeländes unter Einbeziehung des Kirchenvorplatzes und des Zufahrtsweges zum städtischen Kindergarten geplant.

Während der Bauarbeiten sei die Friedhofsstraße für den Verkehr voll gesperrt. Fußgänger könnten die Baustelle überwiegend auf entsprechend markierten Wegen durchlaufen. Der Zugang zum Friedhof sei sichergestellt. Gleiches gelte für die fußläufige Verbindung zu beiden Kindertagesstätten. Sobald die Arbeiten auf der Zuwegung zur städtischen Kita aufgenommen werden, könne diese über das Kulturzentrum oder über die Buchenstraße und den Wirtschaftsweg hinter der Kirche erreicht werden. Auch für Versorgungs- und Rettungsfahrzeuge seien beide Kitas während der gesamten Bauzeit erreichbar.

Sofern keine witterungsbedingten Verzögerungen auftreten, sei die Fertigstellung bis Ende Oktober geplant.

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