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Fröhliche Lieder zum Auftakt

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Die Kinder eröffneten das Familienfest mit fröhlichen Liedern. Foto: Scherer © Scherer

Kitas und Vereine feierten in Daubringen gemeinsam ein großes Familienfest. Bei dieser Gelegenheit wurde auch die Einweihung der DRK-Kita »Henrys kleine Forscher« nachgeholt.

Staufenberg (sle). Zahlreiche Menschen waren auf Einladung der Kirche, der beiden Kindergärten und von Vereinen am Sonntag nach Daubringen gekommen, um zusammen das Familienfest zu feiern, das durch Corona zwei Jahre ausgebremst worden war. Damit wurde sogleich die Einweihung der DRK-Kita »Henrys kleine Forscher« nachgeholt.

Peter Müller, der Vorsitzende des Vereins Impuls, freute sich über den regen Besuch. Bürgermeister Peter Gefeller, der krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnte, wurde von Rudolf Herzberger vertreten. Müller dankte seinen Mitstreitern Bärbel Pohl-Hondrich und Lothar Schreyeck, die sich als die »Seele« des Kulturcafés erwiesen hätten. Dank sagte er auch Lucas Richter von der Gemeinwesenarbeit, der den ersten Anstoß für dieses Fest gegeben habe.

Die evangelische Kirche, die beiden Kindergärten (Kita Buchenberg und die DRK-Kita »Henrys kleine Forscher«), der Gesangverein Harmonie und der Verein Impuls hätten zu einem äußerst kreativen Miteinander gefunden, meinte Müller. Daher sei das Familienfest auch von vielen Schultern getragen worden.

Der Kinderchor »Zauberklang«, die Kinder der Kita Am Buchenberg und der DRK-Kita erfreuten die Gäste zum Auftakt mit einigen Liedern und eröffneten das große Fest. Die Clownin »Gina Ginella« begeisterte im Laufe des Festes nicht nur die Kinder mit ihren humorvollen Einlagen. Für beste Stimmung sorgte auch die TSG-Bigband aus Fernwald-Steinbach. Unter Leitung von Oliver Völzel zeigten die 20 Musiker eine unbändige Spielfreude und ein vielfältiges Repertoire. Daneben gab es Spielstationen, Kinderschminken wurde angeboten und reichlich genutzt, und an zahlreichen Ständen konnte man sich über die verschiedensten Themen informieren. Sehr eindrucksvoll war auch die Ausstellung »Gegen Fremdenfeindlichkeit und für Demokratie und Toleranz«, die junge Leute im Rahmen der Arbeit des Demokratieprojekts »Dabeisein« erstellt hatten. Zu dieser Thematik gab es in den Räumen des Kulturcafés eine Ausstellung mit Kunstwerken von Schülerinnen der Clemens-Brentano-Europa-Schule (CBES) zum Thema »Rassismus/Faschismus«, die unter Leitung von Michael Kühn entstanden war.

Dann gab es auch noch eine kleine Überraschung, als Peter Müller erklärte, man wolle das große Fest nutzen, um den neuen Namen für das Kulturcafé vorzustellen und damit allgemeines Rätselraten auslöste.

Um es vorweg zu nehmen: Das Kulturcafe soll in Zukunft »Wohnzimmer« heißen.

Getreu dem Motto: Gegessen und getrunken wird immer, war der Imbissstand ständig umlagert und im Kulturcafé, jetzt »Wohnzimmer«, wo es Kaffee und süße Teilchen gab, herrschte ebenfalls reger Betrieb, so dass das Fest in der Tat ein richtiges Familienfest war, mit dem die Verantwortlichen voll zufrieden sein können.

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