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»Gleisanschluss Schamott hat oberste Priorität«

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Staufenberg (red). »Staufenberg sollte sich der Mitfinanzierung des Gütergleises zur Schamott nicht verweigern und einen angemessenen Beitrag zur Instandsetzung leisten«, erklärte CDU-Bürgermeisterkandidat Heidlas in einer Pressemitteilung.

Der traditionsreiche Industriestandort Schamott in Mainzlar müsse erhalten werden. Eine Schließung wegen fehlender Transportkapazitäten auf der Schiene würde die Stadt wegen des Wegfalls der Gewerbesteuer ungleich höher belasten. Und das für immer. Die Staufenberger CDU werde jedenfalls eine diesbezügliche Entscheidung mittragen. Das Fazit eines Werksbesuchs sei eindeutig: »RHI Magnesita und seine Beschäftigten haben alle Voraussetzungen geschaffen, die eine Weiterführung des hochmodernen Werkes ermöglichen.«

Die Planungen von RHI sähen nicht nur den Erhalt der bestehenden 81 Arbeitsplätze vor. Zukünftig sollen im Werk Mainzlar über 100 Beschäftigte eine langfristige Perspektive finden und Ausbildungsplätze geschaffen werden. Entscheidend sei jetzt noch die Instandsetzung des Gleisanschlusses zwischen Lollar und dem Betriebsgelände in Mainzlar. Und hier gehe es letztlich auch um die Finanzierung der Strecke. Die Signale für eine Förderung seitens des Landes seien sehr positiv. »Bei realistischer Betrachtung wird jedoch trotz hoher Förderquote eine finanzielle Beteiligung der Stadt im Raum stehen«, so Heidlas. Und an dieser Stelle müssten die Verantwortlichen der Stadt klar Stellung beziehen.

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