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»Lumdaaue nicht mit Ahrtal vergleichbar«

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In der Mainzlarer Didierstraße soll ein neues Gewerbegebiet entstehen. Foto: Wisker © Wisker

Die SPD Staufenberg sieht sich als Garant für die Schaffung von Gewerbeansiedlungen

Staufenberg (red). Sozialdemokratische Bürgermeister in Staufenberg haben in den letzten Jahrzehnten den Grundstein für eine wachsende und lebenswerte Stadt gelegt, so heißt es in einer Pressemitteilung der Sozialdemokraten.

Unterstützt von den Mitgliedern der SPD-Fraktion und ihren jeweiligen Koalitionspartnern seien der erfolgreiche Ausbau der Infrastruktur - Kindergärten, Neubaugebiete, Breitbandversorgung und dergleichen - sowie die Schaffung neuer Ansiedlungsmöglichkeiten für heimische und neue Unternehmen wesentliche Eckpunkte ihrer Kommunalpolitik gewesen.

Seien es die Misch- und Gewebegebiete in Staufenberg-Süd, in der Pfingstweide oder die Beteiligung am interkommunalen Gewerbegebiet im Ebsdorfergrund, »die SPD hatte und hat die Anliegen der Gewerbetreibenden stets im Blick.«

Dies zeige auch das erfolgreiche Bemühen von Bürgermeister Peter Gefeller um den Erhalt des RHI-Werkes und die Reaktivierung des Gleisanschlusses der Lumdatalbahn bis zum Standort Mainzlar. Mit Überzeugungskraft und Hartnäckigkeit sei es in Zusammenarbeit mit dem engagierten örtlichen Betriebsrat gelungen, bei den Verantwortlichen von RHI eine Kehrtwende in der Firmenpolitik zu erreichen: Das Werk bleibt erhalten, damit auch die Arbeitsplätze, und der Standort wird sogar noch ausgebaut.

Didierstraße

Auch die nunmehr begonnenen Planungen für das Gewerbegebiet an der Didierstraße zeigten, wie wichtig der Staufenberger SPD die Unternehmen im Ort sind. Hier sollen neue Ansiedlungsmöglichkeiten entstehen, unter strenger Beachtung des Umwelt- und Naturschutzes. »Alle, die nun behaupten, hier würde in einem Überschwemmungsgebiet geplant, sind entweder nicht gut informiert oder machen wider besseres Wissen Stimmung in der Stadt«, schreibt Reiner Mehler, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Staufenberg. Ein Vergleich der Lumdaaue mit dem Ahrtal sei reine Panikmache. Weder könne das Lumdatal topografisch mit dem Ahrtal verglichen werden - letzteres ist wesentlich enger -, noch seien dort die bei uns bisher getroffenen Vorkehrungen für den Hochwasserschutz vorhanden.

Im Lumdatal werde demnächst das fünfte Rückhaltebecken fertig, das dann zusammen mit den anderen bis zu 400 000 Kubikmeter Wasser zurückhalten kann. »Darüber hinaus planen wir die Realisierung weiterer Rückhaltemaßnahmen an den Nebenzuflüssen, wie zum Beispiel Gonsegraben (Treis), Hainbach (Daubringen), Seilbach (Mainzlar) sowie Tiefenbach (Staufenberg), um starke Niederschläge schon in der Feldgemarkung zurückzuhalten. Das ist aktiver und zukunftsgerichteter Hochwasserschutz«, so Mehler abschließend.

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