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»Take it easy« verabschiedet sich

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»Take it easy« ein letztes Mal in action. Foto: Scherer © Scherer

Staufenberg (sle). Samstagabend in Daubringen: zahlreiche Besucher haben sich im »Wohnzimmer« des Kulturcafes eingefunden, um auf der Terrasse der Band »Take it easy« zu lauschen. Wie die Besucher im Vorfeld erfuhren, gibt es die Band in dieser Zusammensetzung seit gut zwei Jahren nicht mehr. Es war also ein Novum, was die Besucher hier erleben konnten, denn ein zufälliger Kontakt mit den Verantwortlichen des Vereins »Im Puls«, dem Veranstalter, führte zur Re-Union der Band am Samstag.

Alle Mitglieder sind nach wie vor auch privat befreundet, aber in zwei Nachfolge-Bands inzwischen aktiv. Das ist unter anderem »3,57 Band«. Hier werden beispielsweise die Countrysongs ergänzt durch zahlreiche »Crossover-Schätzchen« von Thomas Beil, Dietmar Bittendorf und Horst Heinemann und weiter geführt. Dann gibt es nun die »Reptilemen«, die die eher rockigen Elemente der 60er bis 80er Jahr durch Oli Mackowiak, Dietmar Bittendorf, Horst Heinemann und zukünftig auch von Bodo Döll aus Staufenberg am Keyboard präsentiert werden. Somit können potentielle Veranstalter aus einem reichhaltigen Repertoire für entsprechend interessiertes Publikum auswählen. In beiden Formationen findet sich viel heute kaum oder nur noch selten in den Medien gespieltes Songmaterial, das aber den Generationen der sogenannten »best agers« hinlänglich bekannt sein dürfte. Nach diesen einleitenden Informationen begann die sehr spielfreudige Band mit ihrem Programm, bei dem Thomas »Johnny« Beil aus Wieseck (Gitarre und Leadgesang), Oliver »Olli« Makowiak ( aus Pohlheim, Watzenborn Steinmberg, mit der E-Gitarre und Leadgesang, Dietmar Bittendorf, aus Daubringen ein Heimspiel hatte , und last but not least Horst Heinemann aus Watznbon-Steinberg am Schlagzeug ein bewundernswertes Pensum hinlegte. Das zweistündige Programm begann mit Country-Hit »Six days on the road«. »On the road again« von Willie Nelson wurde für einen Film geschrieben, der heute weitgehend in der Versenkung verschwunden ist, nur die Melodien sind geblieben und wurden ein großartiger Erfolg. Wer kennt ihn nicht, den »Ring of fire«, der für Johnny Cash ein Riesenerfolg wurde. Im Programm war auch »Proud Mary« von CCR. Auch der Dylan-Klassiker »Knockin’ on Heaves door«, durfte nicht fehlen. Nach einer Pause waren die Rolling Stones ebenso vertreten Jimmy Hendrix mit »Hey Joe«.

Mit »Lady in black« und »All over the world« neigte sich das Konzert dann seinem Ende zu. Vorher zogen noch dier »Ghostrider in the sky« über die Bühne.

Mit dem »Sharp dressed Man« von ZZ-Top war dann Schluss. Zwei Zugaben gab es noch, ehe die Lichter ausgingen, Dunkelheit die Bühne einhüllte, und keine noch so fordernden Rufe eine dritte Zugabe erzwangen. Ein wunderschöner Abend, bei dem Urlaubsfeeling aufkam, weil alles passte. Dem Verein »Im Puls« ein dickes Lob, dass er solche Veranstaltungen in die Provinz bringt.

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