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Thomas Heidlas geht ins Rennen

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Thomas Heidlas (l.) und Christian Knoll freuen sich über die breite Zustimmung in der Mitgliederversammlung. © Heidlas

Die Staufenberger Christdemokraten nominieren den 56-jährigen Thomas Heidlas aus Treis zum Bürgermeisterkandidaten.

Staufenberg (dge/red). Im kommenden Jahr ist Bürgermeisterwahl in Staufenberg. Zwar steht der genaue Termin noch nicht fest, doch die CDU hat ihren Kandidaten bereits nominiert: Die Christdemokraten schicken Thomas Heidlas ins Rennen. Das war der einstimmige Beschluss in der Mitgliederversammlung. Er tritt gegen Amtsinhaber Peter Gefeller (SPD) an, der seit 2011 Bürgermeister in Staufenberg ist und sich zur Wiederwahl stellt.

»Mach das«

Der Diplom-Geograph ist seit vielen Jahren Leiter des Fachbereichs Bauen und Liegenschaften bei der Gemeinde Mücke. Thomas Heidlas ist seit dieser Legislaturperiode Mitglied im Magistrat der Stadt Staufenberg. Der damalige Fraktionsvorsitzende Wilfried Schmied, habe ihn damals gefragt, ob sich nicht vorstellen könne, sich kommunalpolitisch zu engagieren, erklärte er im Gespräch mit dem Gießener Anzeiger.. Heidlas konnte es sich vorstellen und ist nun ehrenamtlicher Stadtrat. »In dieser relativ kurzen Zeit habe ich doch vieles zu aktuellen Themen in Staufenberg mitbekommen.« Er glaube, sein langjährige Erfahrung in der Kommunalverwaltung auch in seiner Heimatstadt etwas bewegen zu können. Als der CDU-Stadtverband dann wegen einer Bürgermeister-Kandidatur auf ihn zugekommen sei, habe er sich mit der Familie und auch mit Freunden beraten. »Mach das«, sei die einhellige Reaktion gewesen. Also sei die Entscheidung schnell gefallen und er habe zugesagt. »Ich bin eher zurückhaltend, das muss ich jetzt wohl ein wenig aufgeben«, schmunzelt der 56-Jährige.

Der Vorsitzende der CDU-Staufenberg, Christian Knoll, erläuterte die Gründe, warum sich der Vorstand entschieden hat, den verheirateten dreifachen Familienvater aus Treis als Bürgermeisterkandidaten vorzuschlagen. »Es sind seine Fachkompetenz, seine herzliche Art, und dass er gerade kein klassischer ›Parteisoldat‹ ist, sondern unverkrampft und offen an die für Bürgerinnen und Bürger wichtigen Fragen herangeht«, so Knoll.

Thomas Heidlas stellte sich und seine wichtigsten Ziele den Staufenberger Christdemokraten vor. »Seit mehr als zwanzig Jahren bin ich als Fachbereichsleiter Bauen in einer Kommunalverwaltung erfolgreich tätig«. Dabei seien Zielstrebigkeit, Pragmatismus und Verlässlichkeit immer die Grundpfeiler seiner Tätigkeit. Mit diesen Tugenden möchte der Bürgermeisterkandidat »eine neue Ära der Bürgernähe« im Staufenberger Rathaus einläuten.

»Die Menschen müssen immer Dreh- und Angelpunkt einer bürgernahen Verwaltung sein«, so der Kandidat. Er betonte, der Bürgermeister seidie Schnittstelle zwischen Bürgerschaft, Politik und Verwaltung. Dies gelinge nur mit einer offenen Kommunikationskultur und transparenten Entscheidungen.

Infrastruktur

»Es stehen wichtige Entscheidungen über unsere Infrastruktur an, wie etwa zur Sport- und Kulturhalle Treis, der Schaffung von Vereinsräumlichkeiten oder zur zukünftigen Nutzung der Grundschulstandorte in Staufenberg, Mainzlar und Daubringen« so Heidlas. Am Herzen liege ihm auch der Ausbau des Radwegenetzes. Weitere Schwerpunkte seiner Arbeit sollen der Klimaschutz, die Förderung des Ehrenamtes und eine verlässliche und transparente Politik für die Vereine aller Ortsteile sein.

»Ich freue mich auf die Gespräche vor Ort mit den Bürgerinnen und Bürgern in den nächsten Wochen und Monaten«, um zu erfahren, wo der »Schuh drückt« und meine Konzepte und Ideen für die Zukunft Staufenbergs mit den Bürgern zu besprechen«, so Heidlas. Er zeigte sich beeindruckt von der breiten Zustimmung der Mitgliederversammlung zu seiner Kandidatur und dankte für das Vertrauen und die Unterstützung.

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