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Wege schaffen und verbinden

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Die Machbarkeitsstudie zu einem grenzübergreifenden Wanderweg wurde jetzt bewilligt. Neue Wanderwege sollen geschaffen beziehungsweise vorhandene Wege miteinander verbunden werden.

Staufenberg (red). Wie Bürgermeister Peter Gefeller (SPD) mitteilte, wurde nun die Machbarkeitsstudie zu einem grenzübergreifenden Wanderweg bewilligt.

Drei Kommunen mit insgesamt 14 Dörfern in zwei Landkreisen wollen gemeinsam neue Wanderwege schaffen beziehungsweise vorhandene Wege miteinander verbinden.

»Konkret soll zwischen dem Lumdatal und dem Ebsdorfergrund eine gemeindeübergreifende Wanderregion entstehen«, so Gefeller. Beteiligt sind an diesem Projekt alle Dörfer der Kommunen Allendorf/Lda., Ebsdorfergrund, Rabenau und Staufenberg.

Diese Kommunen verbindet die sogenannte »Alte Straße«, ein etwa 15 Kilometer langer historischer Grenzweg zwischen Staufenberg und Roßberg. Von diesem Wanderweg führen zahlreiche weitere Wanderwege zu den im Tal liegenden Dörfern ab.

In mehreren Sitzungen, an denen neben Gefeller auch stets die beiden Ortsvorsteher Andreas Becker (Treis) und Christian Grölz (Staufenberg, Mainzlar, Daubringen) als Vertreter der Stadt Staufenberg teilgenommen haben, hätten sich alle Kommunen zusammen mit den beiden Landkreisen Gießen und Marburg-Biedenkopf auf die Antragstellung einer Machbarkeitsstudie zur Verwirklichung dieses interkommunalen Projektes verständigen können.

Für die Erstellung der Machbarkeitsstudie mit dem Namen »Wandern über Grenzen« habe der Landkreis Gießen als federführende Organisation einen Betrag von 10 275 Euro aus Mitteln des europäischen Leader-Förderprogramms erhalten. »Damit steht nun der Umsetzung dieses ambitionierten Projekts nichts mehr entgegen. Für mich ist dabei wichtig, die Region zwischen Gießen und Marburg weiter zusammenzubringen und das Lumdatal zusammen mit dem Ebsdorfergrund als namhafte Rad- und Wanderregion in den Köpfen möglichst vieler zu verankern«, erklärt der Staufenberger Bürgermeister abschließend.

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