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»Youngagiert« in Staufenberg

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Diese jungen Leute wurden für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Bürgermeister Peter Gefeller (l.) und Sven Iffland (hinten, Mitte) zeigten sich begeistert, dass sie solche Verantwortung zeigen. © Scherer

Staufenberg (sle). 22 junge Menschen aus verschiedenen Vereinen und Initiativen waren eingeladen worden, um ihr ehrenamtliches Engagement zu würdigen.»Ich finde es großartig, wie Ihr Euch bereits in jungen Jahren ehrenamtlich für die Allgemeinheit engagiert«, sagte der Staufenberger Bürgermeister Peter Gefeller bei der Verleihung der Urkunden im Kulturcafé in Daubringen.

Veranstalter von »Young-agiert in Staufenberg« waren der Verein Impuls, der kulturpolitische Arbeitskreis Staufenberg, Mitarbeiter des Demokratie-Projekts »Dabeisein in den Gießener Lahntälern« und der Jugendbeauftragte der Stadtverordnetenversammlung Staufenberg, Marian Moldenhauer, sowie Jugendpfleger Sven Iffland.

Anerkennung

Ziel der Veranstaltung war, es, das ehrenamtliche Engagement der jungen Menschen in der Kommune zu würdigen, und den jungen Leuten, die in der verschiedensten Form für die Gesellschaft aktiv sind, die Anerkennung auszusprechen die ihnen gebührt. Zudem konnte man die Gelegenheit nutzen, sich über die Voraussetzungen zum Gelingen ehrenamtlicher Arbeit auszutauschen. Auch Felix Döring (SPD) war gekommen, er ist einer der jüngsten Abgeordneten im Deutschen Bundestag.

Döring blickte zurück auf seine Schulzeit, als er Klassensprecher gewesen sei. »Wir dürfen nicht fragen ›Was kann das Land für dich tun, sondern was kann ich für mein Land tun‹«, zitierte er John F. Kennedy. Im Bundestag gebe es Möglichkeiten, sich zu beteiligen, da sei es aber schon anders als bei einer Vertretung in der Schule. Dann berichtete er, dass man das Wahlalter senken wolle. Er nannte dies eine ganz wichtige Sache.

Die oft geäußerte Ansicht, dass ein Mensch mit 16 Jahren noch nicht mündig sei, zu entscheiden, teilte Döring nicht. »Das ist einfach unrichtig.« Das beweise ihm gerade das ehrenamtliche Engagement der vielen jungen Leute, die im Rahmen der Veranstaltung gewürdigt würden. Ein Problem, das Ehrenamt weiterhin so auszuüben wie bisher, sah er in der Ganztagsschule.

Sinnvoll wäre es, könnte man ehrenamtliches Engagement in die Schule verlagern. Peter Gefeller und Sven Iffland überreichend schließlich die Urkunden. Es war ein breites Spektrum ehrenamtlichen Engagements, für das die jungen Leute ausgezeichnet wurden. und ging von der Mitarbeit bei kirchlichen Veranstaltungen über Umweltfragen und Informationen zur Müllvermeidung bis zu Hilfen bei Behördengängen.

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