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»Altbürgermeister« sprechen über Sanierung der Burg

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Horst Röhrig, Horst Hormann, Gerhard Schmidt und Erhard Reinl (v.l., hinten) sowie Günter Leicht und Horst Münch (v.l.) nahmen ihr Treffen wieder auf. Foto: Mattern © Mattern

Nach langer Pandemie-bedingter Pause fand nun wieder ein Treffen der »Altbürgermeister« auf Burg Gleiberg statt. Wettenbergs Ehrenbürgermeister Gerhard Schmidt hatte ein Programm vorbereitet.

Wettenberg (mav). Sie sind zwar in die Jahre gekommen, aber fühlen sich nicht unbedingt alt - die »Altbürgermeister« aus dem Landkreis Gießen. Nach langer Pandemie-bedingter Pause fand nun wieder ein Treffen auf Burg Gleiberg statt.

Im Mittelpunkt steht die Kontaktpflege und die Geselligkeit, wobei stets auch ein Programm dem gemeinsamen Beieinandersitzen vorausgeht. Für dieses Programm war beim jüngsten Treffen Gerhard Schmidt, Ehrenbürgermeister von Wettenberg und zweiter Vorsitzender des Gleiberg-Vereins, verantwortlich.

In den vergangenen Jahren ist die Zeit auf dem mittelalterlichen Baudenkmal aber nicht stehen geblieben. Was sich dort, vor allem baulich, so alles getan hat, damit die über 1000 Jahre alte Burg nicht wie »in die Jahre gekommen« aussieht, darüber informierte Gerhard Schmidt gerne und umfassend seine Kollegen bei einem Rundgang.

420 000 Euro in Sanierung investiert

420 000 Euro wurden in den vergangenen drei Jahren investiert in die Sanierung der östlichen und der nördlichen Schildmauer. Jüngst zum Abschluss gekommen sind die Arbeiten an der Stützmauer des Giebels des Merenberger Baus. Nochmal 200 000 Euro flossen in den Nassauer Bau, in dem die Fenster mit viel Aufwand und hoher Handwerkskunst energetisch restauriert wurden, und zusätzlich in die Finanzierung der erforderlichen Maßnahmen zur Sicherstellung des Brandschutzes. Die Stammtischkollegen von Gerhard Schmidt durften etwas über die Kostenträgerschaft erfahren. Er nannte die Drittelfinanzierung (Land, Gemeinde und Verein). In diesem Zusammenhang ging er auch auf die konstruktive Zusammenarbeit mit den Denkmalbehörden ein.

Als zweiter Mann an der Spitze des zehnköpfigen Vorstandes verlor er auch noch ein paar Worte zum 610 Mitglieder zählenden Gleiberg-Verein. So vergingen die Stunden dieses Stammtisches schnell und Günter Leicht (Biebertal), Erhard Reinl (Buseck), Horst Röhrig (Langgöns), Horst Münch (Staufenberg) und Horst Hormann (Allendorf/Lda.) genossen die Geselligkeit, natürlich auch mit der einen oder anderen politischen Diskussion. Die ansonsten teilnehmenden Kollegen Helmut Fricke, Kurt Hillgärtner, Wilfried Eckl, Thomas Bender und Günter Feußner konnten diesmal nicht dabei sein.

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