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Besondere Ehrung für »das soziale Gewissen«

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Anita Schneider, Norman Speier, Marc Nees, Gerhard Schmidt, Wiltrud Will und Kai Mandler (v. l.) gratulieren Inge Fernhomberg. Foto: Mattern © Mattern

Inge Fernhomberg wurde anlässlich der 75-Jahr-Feier der Awo als langjähriges und verdientes Mitglied gewürdigt.

Wettenberg (mav). Im Anschluss an seinen Festvortrag anlässlich der Feier zum 75-jährigen Bestehen der Awo Wettenberg (der Anzeiger berichtete) hatte Ehrenbürgermeister Gerhard Schmidt die ehrenvolle Aufgabe, ein verdientes und langjähriges Awo-Mitglied zu ehren.

Schmidt hatte sie einst als »das soziale Gewissen« bezeichnet. Diese Charakterisierung trifft nach wie vor zu und gemeint ist Inge Fernhomberg. »Du hast die Grundsätze der Awo verinnerlicht und gelebt, warst immer nah bei den Menschen«, sagte er. Von 1990 an war die Jubilarin 30 Jahre Vorsitzende des AWO- Ortsvereins Krofdorf-Gleiberg. Die heute 83-Jährige gehörte seit 1991 dem Kreisvorstand der Awo an und ist seit 1997 Vorsitzende des Kreisverbandes. Persönlich hob Gerhard Schmidt ihren Einsatz beim Zustandekommen des Modellprojektes »Kleeblatt« hervor.

Inge Fernhomberg gehörte zudem über 20 Jahre der Gemeindevertretung Wettenberg an und stand 18 Jahre dem Sozialausschuss vor. 2006 wurde sie mit der silbernen Ehrennadel der Gemeinde Wettenberg ausgezeichnet und erhielt außerdem den Ehrenbrief des Landes Hessen. »Wir wertschätzen deine Lebensleistung und verneigen uns vor dir.« Neben Gerhard Schmidt reihten sich als Gratulanten ein: Landrätin Anita Schneider, die auch die Schirmherrschaft der 75-Jahr-Feier übernommen hatte, der Vorsitzende des AWO-Kreisverbandes Gießen-Land, Norman Speier, der Geschäftsführer der Awo-Pflegeeinrichtungen Gießen-Land, Jens Dapper, Bürgermeister Marc Nees und vom Vorstand der Awo Wettenberg Vorsitzende Wiltrud Will und Stellvertreter Kai Mandler.

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