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Erste Bühnenproben

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Endlich wieder Theater. Die Akteure des Wettenberger »Sammelsuriums« führen im November »Schneeweißchen und Rosenrot« auf.

Wettenberg (mav). «Es war einmal …", vor drei Jahren. Da fand mit der »Kleinen Meerjungfrau« die letzte Märchenaufführung des Amateurtheatervereins »Wettenberger Sammelsurium« statt. Dann kam Corona und die beiden vergangenen Jahre musste der Spielbetrieb für die Weihnachtsmärchen ausgesetzt werden.

Wachgeküsst und guten Mutes blickt man nun nach vorne und in wenigen Wochen werden »Schneeweißchen und Rosenrot« die Bühne der Mehrzweckhalle Krofdorf-Gleiberg betreten. »Wir hoffen, dass alles gut geht und uns die Pandemie nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht«, sagte Jens Kirch, der Vereinsvorsitzende. Seit einem halben Jahr wird fleißig geprobt, gehämmert, gezimmert, und genäht im Ulrich-Sucker-Haus. Erst vor wenigen Tagen fanden die ersten Bühnenproben der sogenannten »Winter«- und »Sommergruppen« statt. Noch hat die kahle Bühne in der Mehrzweckhalle nicht den Charme eines Weihnachtsmärchens, noch stecken nicht nur »Schneeweißchen und Rosenrot« in Jeans, T-Shirts und Turnschuhen, noch hakt es hier und da ein wenig in den Sprechrollen und noch muss Kim Archut (Regie) mit ihrem Team der Co-Regie Yvonne Lang, Theresa Gagstatter und Julius Henkelmann Anweisungen geben, wer sich wann, wie und wohin bewegt und auf was besonders zu achten ist.

36 Sprechrollen sind doppelt besetzt, zudem eine Tanzgruppe. Schon zweimal stand das Grimm-Märchen in den zurückliegenden Jahren auf dem Spielplan. Nun gibt es eine völlig neue Fassung des Stückes aus der Feder von Rolf Bernhardt. Das Märchen, wie man es kennt, wird nicht verfälscht, seinen Charme behalten, aber durch einige Nebengeschichten dem Anspruch des »Wettenberger Sammelsuriums« gerecht, möglichst viele Leute - Kinder, Jugendliche und Erwachsene - in das Stück einzubeziehen. Es spricht damit auch wieder ein breites Publikum an.

Das Erwachsenwerden war schon vor Urzeiten nicht einfach und daran hat sich bis heute nichts geändert. Das ist Teil der inhaltlichen Botschaft des Märchens.

Schneeweißchen ist still, ängstlich, etwas naiv, vorsichtig aber fürsorglich. Rosenrot hingegen das genaue Gegenteil und dennoch harmonieren beiden Schwestern, für deren Namen die beiden Rosenbäumchen vor ihrem Haus Pate standen. Am Samstag, 22. Oktober, ist in Präsenz im Ulrich-Sucker-Haus von 10 bis 12 Uhr Kartenvorverkauf. Darüber hinaus gibt es Karten an allen Vorverkaufsstellen von ADticket, telefonisch unter 0180/6050400, oder über die Internetseite des Vereins

wettenberger-sammelsurium.de

beim Ticketshop.

Am Freitag, 25. November öffnet sich der Vorhang um 17 Uhr zur öffentlichen Premiere. Weitere Aufführungstermine sind Samstag 26. November, 14 Uhr und 19 Uhr, Sonntag 27. November, 15 Uhr, Freitag 2. Dezember, 17 Uhr, Samstag 3. Dezember 14 Uhr und 19 Uhr und Sonntag 4. Dezember, 15 Uhr.

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