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Minis sind »Feuer und Flamme«

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Der Vorstand des neuen Fördervereins mit (v. l.) Monika Neumeier, Tatjana Rupp, Roberto Röhrsheim, Julia Trampisch, Tobias Bittendorf, Michael Kiefer und Jana Henzel. Foto: Waldschmidt © Waldschmidt

Zur Unterstützung des Feuerwehrnachwuchses und der Betreuer wurde der »Förderverein Kinderfeuerwehr Wettenberg« aus der Taufe gehoben. Derzeit sind dort 36 Kinder »im Einsatz«.

Wettenberg (whk). Es ist ein weiterer Meilenstein in der Historie der Wettenberger Feuerwehren: Die Gründung des »Fördervereins Kinderfeuerwehr Wettenberg«, die jetzt im Wißmarer Bürgerhaus vonstattenging. 33 Gründungsmitglieder hoben den Förderverein aus der Taufe. Die Wahlleitung des zu bildenden Vorstandes hatte Martin Henzel übernommen. Zur ersten Vorsitzenden wurde Julia Trampisch gewählt, Jana Henzel zu ihrer Stellvertreterin, Monika Neumeier zur Schriftführerin und Tobias Bittendorf zum Kassenwart. Der Vorstand ist für drei Jahre gewählt. Die Satzung sieht vor, dass der Gemeinde-Kinderfeuerwehrwart und der Gemeinde-Jugendpfleger mit beratender Stimme an den Vorstandssitzungen teilnehmen können.

Großes Interesse

Die zunächst wichtigste Aufgabe des Vorstands ist es, die Eintragung in das Vereinsregister beim Amtsgericht und die Erlangung der Gemeinnützigkeit beim Finanzamt zu realisieren. Sinn und Zweck des Vereins ist die Förderung der Wettenberger Feuerwehr-Minis.

Julia Trampisch hatte zu Beginn die zahlreich erschienenen Interessenten im Nebenraum des Bürgerhauses, darunter auch der frühere Gemeindebrandinspektor Horst Marquart, herzlich begrüßt. Bürgermeister Marc Nees hatte sich wegen anderer Verpflichtungen entschuldigt. Gekommen waren auch Vertreter der Volksbank Wißmar und der Stadtwerke Gießen (SWG). Trampisch erläuterte zunächst die rechtlichen Vorschriften und Modalitäten für die Gründung des neuen Vereins sowie die vorgelegte Satzung. Neben natürlichen Personen können auch juristische Mitglied werden. Die Volksbank Wißmar hatte schon im Vorfeld angekündigt, Mitglied zu werden, und wird den neuen Verein mit 1000 Euro unterstützen. Auch die Stadtwerke erklärten sich zur finanziellen Unterstützung bereit.

Seit 1993 aktiv

Die Feuerwehr-Minis treffen sich alle 14 Tage samstags, berichtete Trampisch. Bisher finanzierte sich die Kinderfeuerwehr überwiegend aus Spenden der Eltern. Die Ausrüstung wurde von der Gemeinde Wettenberg bezahlt. Der neue Verein wird nun mit den bestehenden drei Feuerwehrvereinen zusammenarbeiten.

Insgesamt werden zurzeit 36 Feuerwehr-Minis betreut. »Und es gibt weitere Anfragen«, so Trampisch. Schon die Jüngsten seien »Feuer und Flamme« für die Feuerwehr und »brennen« darauf, mitmachen zu können. »Wir haben auch viele Fünfjährige«, erzählte Julia Trampisch. Im kommenden Jahr besteht die Mini-Feuerwehr, die 1993 von Roberto Röhrsheim gegründet worden war, 30 Jahre. Dies soll 2023 groß auch mit anderen Minis aus dem Landkreis gefeiert werden. Der Ort steht noch nicht fest. Die Vorbereitungen hierfür werden in Kürze anlaufen. Auch darum wird sich der neue Verein kümmern. In einer weiteren Mitgliederversammlung soll dann der Jahresbeitrag festgelegt werden.

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