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Neue Ausstellung des Kunst- und Kulturkreises

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Wettenberg (red). Der Kunst- und Kulturkreis (KuKuK) Wettenberg lädt für 26. März ab 17 Uhr zur Vernissage der neuen Ausstellung »Die Poesie von Licht und Raum« in die KuKuK-Halle in der Goethestraße 4b in Wißmar ein. Die Künstler Michael Ackermann (Handdrucke), Antonia Mösko (Objekte) und Reiner Packeiser (Malerei) präsentieren ihre Werke. Die Ausstellung läuft bis zum 19.

April und ist jeweils am Wochenende und an Feiertagen von 15 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Natur und Technik im Widerspruch

Michael Ackermann präsentiert farbige Handdrucke auf schwarzer Leinwand oder schwarzem Karton. Die Handdrucke sind Einzeldrucke, die mit Druckrollen und Linolfarbe auf Styroporplatten angefertigt werden. Die Motive kreisen um den Widerspruch zwischen Natur und Technik, offenen und geschlossenen Räumen, ländlichen und industriellen Situationen. Naturpoesie trifft dabei auf die »Poesie« von technoiden Oberflächen.

»So gottlos dumm der Sterbliche der Städte in Asche liegt ...« Dieser Satz aus den »Troerinnen« von Euripides inspirierte Antonia Mösko zu ihrer Skulptur »Friedensbücher«. Trotz vieler kluger Worte, Theorien und bedeutender Analysen verhält sich die Menschheit unmenschlich, zerstörerisch. Möskos Bücherturm ist eine leere, tönerne Hülle. Die Oberflächen der Bücher, wie auch die der anderen Tonobjekte, sind im Gegensatz zu ihren weichen, fließenden Formen voller Schrunden, Brüchen und Kanten.

Der Maler Reiner Packeiser zeigt 26 Bilder zum Thema Begegnung. Ein Vater mit seinem Sohn; drei Freunde, die gemeinsam in die Ferne blicken; Tango-Tanzende; Streitende und weitere Motive. Diese Bilder erzählen Geschichten vom Leben. Seit einigen Jahren malt er ausschließlich in Schwarz-Weiß mit Grafitpulver auf Büttenpapier. Dem Licht kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu. Eigentlich kann man sagen, dass er Licht malt. Seine Bilder wollen Räume öffnen, zum Nachdenken und Spüren anregen.

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