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„Hat jetzt sogar der Milchreis Pronomen?“ Supermarkt-Kundin macht erstaunliche Entdeckung

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Von: Sina Alonso Garcia

Milchreis mit Pronomen
Milchreis mit Pronomen? Ein ironisches Twitter-Posting macht auf dem sozialen Netzwerk die Runde. © Twitter/svetlanadelrey

In sozialen Netzwerken ist es heute gang und gäbe, dass Menschen ihre bevorzugten Pronomen angeben. Greift dieser Trend nun auch auf die Produktbeschreibungen in Supermärkten über?

Stuttgart - Auf Social-Media-Profilen kann man seit geraumer Zeit beobachten, dass Menschen ihre Pronomen angeben. Je nachdem, mit welchem Geschlecht sich eine Person identifiziert, steht dort she/her, he/him oder they/them. So soll schnell deutlich werden, wie derjenige gerne angesprochen werden möchte und ob er sich als Mann, Frau oder nicht-binär fühlt. Greift dieser Trend nun auch auf Supermärkte über? Beim Einkaufen hat eine Kundin ein Schild an einem Milchreis entdeckt, das auf den ersten Blick genau das suggeriert.

Milchreis mit Pronomen im Supermarkt: Twitter-Nutzerin postet Foto mit ironischem Kommentar

In ironischer Anlehnung an Menschen, die die Nennung von Pronomen verteufeln, schreibt die Twitter-Nutzerin:

Während die einen den Beitrag mit Lachsmileys kommentieren, scheinen die anderen nicht direkt zu verstehen, dass es sich dabei um einen Scherz handelt. „Ist dir das nicht peinlich?“, schreibt etwa eine Nutzerin. „Er/Him/Van = Erdbeer/Himbeer/Vanille.“ Dahinter setzt sie den Hashtag #genderpanik. Die Verfasserin des Tweets erwidert daraufhin nur: „Ist dir nicht peinlich, dass du den Joke nicht checkst?“

Der Tweet erreichte innerhalb kürzester Zeit eine enorme Reichweite: Mehr als 8.800 Nutzer gaben ihm einen Like, mehr als 670 retweeteten ihn (Stand 28. September, 16.45 Uhr). Erst kürzlich löste ein ähnlicher Tweet eine Diskussion aus: Angesichts des beworbenen „Hähncheninnenfilets“ auf einem Schild von Edeka fragten sich Nutzer, ob Edeka jetzt gendere.

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