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Neuberechnung der Grundsteuer 2022: So setzt sich die Steuererklärung zusammen

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Neue Grundsteuer
Ein Abgabenbescheid für die Entrichtung der Grundsteuer. Künftig wird die Grundsteuer neu berechnet und reformiert. © Jens Büttner/dpa

Die neue Grundsteuer 2022 kommt: Für die Neuberechnung müssen Eigentümer in Deutschland nun aktiv werden. Einige Bundesländer informieren, was jetzt bei der Reform beachtet werden muss.

Berlin – Die Reform der Grundsteuer hat in Deutschland Fahrt aufgenommen: In wenigen Wochen startet die Frist, in der Eigentümer und Hausbesitzer eine Feststellungserklärung bei ihren Finanzämtern einreichen müssen. In mehreren Bundesländern, unter anderem Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, haben die Ämter in den vergangenen Tagen nun über die geplante Neuberechnung informiert. Denn: Die Neuberechnung der Grundsteuer 2022 ist teilweise mit viel Arbeit verbunden. Wer eine neue Steuererklärung abgeben muss, ist davon abhängig, ob zum Stichtag am 1. Januar 2022 jemand Eigentümer eines Grundstücks in Deutschland war.

Wie sich die Berechnung der neuen Grundsteuer 2022 zusammensetzt, lesen Sie bei kreiszeitung.de.

Prinzipiell besteht die Grundsteuer weiterhin aus drei Komponenten: Grundsteuerwert, Steuermesszahl und Hebesatz. Allerdings muss vorrangig der Grundsteuerwert neu berechnet werden. Je nach Bundesland werden unterschiedliche Faktoren berücksichtigt. Wesentliche Faktoren für die Berechnung der Grundsteuer werden künftig der jeweilige Wert des Bodens (Bodenrichtwert) und die Höhe der statistisch ermittelten Nettokaltmiete. Weitere Faktoren sind die Grundstücksart, Grundstücksfläche und das Alter des Gebäudes. 

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