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Aquaplaning: Richtiges Verhalten vermindert Risiko

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Von: Simon Mones

Bei starkem Regen droht auf nahe zu jeder Straße Aquaplaning. Doch mit dem richtigen Verhalten kann das Risiko verringert werden.

Auto fahren ist gefährlich, das steht außer Frage. Entsprechend sollte man sich auch beim Überholen an die Verkehrsregeln halt und vorausschauend fahren. Besondere Vorsicht ist jedoch geboten, wenn das Wetter mal nicht so schön ist und es stark regnet, dann droht nämlich Aquaplaniing.

Dann schieben sich die Wassermassen wie ein Keil zwischen den Straßenbelag und den Autoreifen. Die Pneus können das Wasser dann nicht mehr „verdrängen“ und verlieren den Kontakt zur Straße und werden für den Fahrer unbeherrschbar und unberechenbar. Das Problem: Aquaplaning kann grundsätzlich auf allen Straßen mit erhöhtem Wasserstand auftreten. Besondere Vorsicht ist jedoch dort geboten, wo das Regenwasser nicht richtig ablaufen kann, beispielsweise in Senken, Unterführungen, Spurrillen oder Kurven.

EIn Citroën fährt bei einem Fahrsicherheitstraining über eine nasse Straße.
Bei dem richtigen Verhalten lässt sich auch Aquaplanung meistern. © Panthermedia/Imago

Aquaplaning: Richtiges Verhalten vermindert Risiko

Mit dem richtigen Verhalten fährt man auch bei drohendem Aquaplaning sicher. Etwa mit einigen Tipps des ADAC:

Doch wie verhält man sich richtig, wenn Aquaplaning wirklich auftritt? Auch hierfür gibt es hilfreiche Tipps:

Aquaplaning: Vorboten künden Gefahr an

Wer aufmerksam fährt, kann jedoch schon im Vorfeld Vorboten des Aquaplaning erkennen und seine Fahrweise entsprechend anpassen. So können beispielsweise die Gischt- und Wasserschwall an den Rädern vorausfahrender Fahrzeuge ein Indikator sein. Ein weiteres Warnzeichen sind schwächer werdende Kräfte am Lenkrad. „Besonders bei heckgetriebenen Fahrzeugen ist das Aufschwimmen der Vorderräder schwer zu erkennen“, schreibt der ADAC. „Bei frontgetriebenen Fahrzeugen ohne elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP) schwankt die Drehzahl bei Erreichen der Aufschwimmgeschwindigkeit. Bei Fahrzeugen mit ESP Fahrzeugreaktionen und Kontrollleuchte beachten.“

Zudem kann es sinnvoll sein, das Radio leiser zu stellen, um so Veränderungen der Motordrehzahl und der Wassergeräusche besser und schneller wahrnehmen zu können. Der Grund: Aquaplaning kündigt sich häufig durch ein lautes Geräusch an. In diesem Fall rauscht überschüssiges Wasser durch den Radkasten und strahlt an den Unterboden“.

Aquaplaning: Richtiger Reifendruck senkt Gefahr

Doch nicht nur während der Fahrt kann man durch das richtige Verhalten Aquaplaning verhindern, auch im Vorfeld können wichtige Maßnahmen getroffen werden:

Zudem empfiehlt der ADAC zur Vorbereitung auf den Ernstfall ein Fahrsicherheitstraining. Neben Aquaplaning werden dort zahlreiche gefährliche Situationen im Straßen verkehr simuliert und den Teilnehmern beigebracht, wie sie sich richtig verhalten sollen.

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