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Roter BMW Z3 günstig abzugeben – mit einem „kleinen“ Haken

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Von: Sebastian Oppenheimer

Ein Mazda MX-5 mit einem BMW-Z3-Bodykit
Dieser BMW Z3 steht aktuell zum Verkauf: Unter der Haut des Münchners verbirgt sich allerdings ein anderes Auto. © Facebook Marketplace (Jason McPherson)

Die Gebrauchtwagenpreise explodieren – da werden selbst kuriose Fahrzeuge interessant. Zur Kategorie „besonders“ gehört sicher auch ein aktuell angebotener „BMW“.

Baltimore – Die 1990er-Jahre – der ein oder andere mag sich noch erinnern – waren das Jahrzehnt der Roadster-Renaissance. Auch die Premiummarken sprangen auf diesen Zug auf: Mercedes beispielsweise, brachte 1996 den SLK auf den Markt, Audi wartete lieber noch etwas ab und schob erst 1998 den TT nach – dessen Roadster-Version folgte sogar noch ein Jahr später. BMW ging dagegen schon 1995 mit Z3 ins Roadster-Rennen. In den USA ist nun ein rotes Exemplar des Münchner Zweisitzers relativ günstig zu haben – die Sache hat allerdings einen Haken.

3.900 US-Dollar (umgerechnet rund 3.440 Euro) möchte der Verkäufer aus dem Raum Baltimore für den Wagen gerne haben. Doch: Das Auto, das man auf den ersten Blick durchaus für einen Z3 halten könnte, ist gar kein BMW! Unter der BMW-Außenhaut steckt ein 1990er Mazda MX-5 – in den USA als Miata bekannt. Warum es zu dem Umbau kam, ist nicht bekannt. In der Beschreibung des Fahrzeugs auf Facebook Marketplace legt der Verkäufer jedenfalls Wert darauf, dass er nicht selbst Hand angelegt hat: Das optische „Tuning“ sei schon vor 20 Jahren durch einen Vorbesitzer erfolgt. Und dass der ein oder andere Autofan sein „unter falscher Flagge“ fahrendes Gefährt vielleicht etwas mitleidig betrachtet, ist ihm laut eigenen Aussagen egal: „Ich interessiere mich nicht für deine Meinung, Schneeflocke.“
Welchen Warnhinweis der Besitzer des Mazda-BMWs in seinem Angebot gibt, verrät 24auto.de.*

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