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Coronaimpfung: Sind Nebenwirkungen nur reine Einbildung?

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Von: Jasmin Pospiech

Eine junge Frau holt sich im Impfzentrum eine Booster-Impfung, ein Mann im grünen Kittel verabreicht ihr die Spritze. (Symbolbild)
Viele Menschen ziehen die Booster-Impfung in Betracht. Über Nebenwirkungen wird zuvor in einem Gespräch aufgeklärt. (Symbolbild) © Frank Hoermann/Sven Simon/Imago

Der Arm tut weh, viele fühlen sich schlapp: Nach einer Coronaimpfung haben einige mit Reaktionen zu kämpfen. Alles nur Einbildung, sagen Forscher.

Marburg – Impfskeptiker geben oftmals an, Angst vor dem Piks und seinen möglichen Nebenwirkungen zu haben. Und tatsächlich berichten viele, die sich gegen das Coronavirus impfen lassen, von Impfreaktionen. Diese können bereits nach wenigen Stunden auftreten und äußern sich vielfältig.
24vita.de verrät hier, warum hinter Nebenwirkungen der Coronaimpfung der Nocebo-Effekt stecken kann.*

Doch nun wollen Forscher herausgefunden haben, dass manche der beobachteten Nebenwirkungen reine Einbildung seien. Sie unterliegen dem sogenannten „Nocebo-Effekt“, dem Pendant zum Placebo. Das haben jetzt Wissenschaftler der Harvard Medical School und der Philipps-Universität in Marburg herausgefunden. Ihre Ergebnisse haben sie im Fachmagazin Jama Network Open veröffentlicht.

In der Medizin sind die Wirkungen von Placebos und Nocebos schon länger bekannt. Wenn sich ein Patient von einem (Schein-)Medikament eine Heilung bzw. Linderung seiner Schmerzen verspricht, kann diese positive Erwartung die Wirksamkeit eines Präparats verstärken. Das wird auch Placebo-Effekt genannt.

Bei einem Nocebo-Effekt geschieht das Gegenteil. Hier kann bereits eine negative Erwartungshaltung dafür sorgen, dass es zu Beschwerden kommt, die die Betroffenen tatsächlich spüren. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren RedakteurInnen leider nicht beantwortet werden.

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