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Corona-Tests richtig lagern und anwenden: falsche Ergebnisse bei Hitze?

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Von: Jasmin Farah

Corona sorgt im Sommer für viele Neuinfektionen. Ein Antigentest soll es abklären. Bei Temperaturen jenseits der 30 Grad gestaltet sich das schwierig.

Viele freuen sich hierzulande über die sommerlichen Temperaturen. Doch diese Freude wird durch die zunehmenden Corona-Infektionszahlen getrübt. Die Hoffnung, dass diese wie die vergangenen beiden Jahre in den Sommermonaten wieder abnehmen, hat sich nicht erfüllt. Aktuell grassiert die Corona-Variante BA.5, die noch aggressiver als Omikron sein soll. Demnach liegt die Sieben-Tage-Inzidenz deutschlandweit laut dem Robert Koch-Institut bei 652 (Stand: 27. Juli). Doch die Dunkelziffer könnte noch viel höher sein. Denn es gibt ein gravierendes Problem, wie das Bundesgesundheitsministerium (BMG) warnt.

Tests richtig lagern und anwenden: Verfälschte Ergebnisse bei Hitze?

Die Antigentests, mit denen man sich auf Corona testen kann, sind sehr hitzeempfindlich. Vielerorts haben die Temperaturen in den vergangenen Tagen allerdings die 30 Grad-Marke geknackt, was die korrekte Lagerung schwierig macht. Zudem heißt es im Hinweis der Landesapothekerkammer Baden-Württemberg, dass der Antigentest bei Raumtemperatur durchgeführt werden soll. Nicht so einfach, wenn die eigene Wohnung einer Sauna gleicht!

Ein Antigentest vor gelbem Hintergrund
Damit das Ergebnis vom Corona-Schnelltest richtig angezeigt wird, sollte man ihn richtig lagern. © Ramon Lopez/Imago

Mit der Folge, dass die Anwendung nicht mehr sachgerecht ausgeführt werden kann. Und das hat wiederum fatale Konsequenzen, da es zu falschen negativen Ergebnissen kommen soll. Was also tun, um zu gewährleisten, dass der Corona-Test auch richtig funktioniert?

Tests richtig lagern und anwenden: Kühlen Ort wählen

Welche Temperaturen einzuhalten sind, steht meist in der Packungsbeilage des Tests des jeweiligen Herstellers. Das BMG hingegen nennt als Richtwert einen Temperaturbereich von vier und 30 Grad Celsius. Sachgerecht angewendet werden sollten die Tests je nach Anleitung bei einer Temperatur von zehn oder 15 bis 30 Grad. Wer das einhält, kann davon ausgehen, dass das Testergebnis auch richtig anschlägt. Wird der Selbsttest daheim ausgeführt und ist es dort viel zu warm, sollten Sie allerdings diesen nicht in den Gefrierschrank oder dergleichen stellen. Stattdessen empfiehlt es sich, den Corona-Test bei Zimmertemperatur zum Beispiel im Kleiderschrank im Schlafzimmer aufzubewahren, rät fitforfun.de.

Übrigens: Wenn Sie sich bei Testzentren nicht sicher sind, ob die Temperaturempfehlungen eingehalten werden, können Sie ruhig bei den Mitarbeitern nachhaken. Sind die Antworten darauf unzureichend, suchen Sie im Zweifel besser einen anderen Anbieter auf.

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