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Sie wechseln die Branche? Fünf Tipps für den Quereinstieg in einen neuen Job

Erstellt:

Von: Carina Blumenroth

Den alten Job hinter sich lassen und etwas ganz Neues starten – als Quereinsteiger können Sie das machen. Diesen Schritt sollten Sie sich überlegen.

Der alte Job ist doch nicht mehr passend, Sie sehnen sich nach Alternativen und einem Neustart? Als Quereinsteiger oder Quereinsteigerin ist das möglich. Das bedeutet, dass Sie fachfremd in einem anderen Job starten können. Ihre neuen Kolleginnen und Kollegen haben meist eine Ausbildung oder ein Studium absolviert, das auf den jeweiligen Job vorbereitet hat – das fehlt Ihnen, aber wenn Sie motiviert sind und lernwillig, dann ist ein Neustart mit Quereinstieg auf jeden Fall möglich.

Quereinstieg: Verschiedene Branchen sind möglich

Ein lächelnder Mann am Laptop.
Ein Quereinstieg in einen anderen Job kann glücklich machen. Sie sollten sich allerdings ausreichend informieren. (Symbolfoto) © Antonio Guillem/Imago

Grundsätzlich sind viele Bereiche für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger denkbar, beispielsweise können Sie an Schulen gehen und dort lehren. Das geht unter anderem, wenn Sie beispielsweise eine Sprache studiert haben, dann könnten Sie diese gegebenenfalls unterrichten. Arzt oder Rechtsanwalt werden Sie mit einem Quereinstieg allerdings nicht – da brauchen Sie das jeweilige Studium. Im Grunde genommen eignen sich alle Berufe, die nicht geschützt sind, für einen Quereinstieg, wie das Portal Karrierebibel mitteilt.

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Voraussetzungen für den Quereinstieg

Von der Ausbildung bis zur Rente den gleichen Job auszuüben wird immer seltener – allerdings schauen Personaler bei Bewerbungen auch auf eine kohärente Joblaufbahn. Daher sollen Sie bei einem Jobwechsel ein paar Sachen beachten:

Fünf Schritte, die Sie beim Quereinstieg beachten sollten

  1. Erwartungshaltung: Machen Sie sich bewusst, was Sie wirklich wollen, wo Ihre Stärken und Ängste liegen. Das gilt für das Berufs- und Privatleben.
  2. Reflexion der Ausgangslage: Stellen Sie sich selbst Fragen und versuchen Sie diese zu beantworten. Fragen könnten sein: Welche Aspekte des Jobs machen Ihnen Spaß? Wo fängt Stress an? Welche Aufgaben reizen Sie?
  3. Konsequenzen: Denken Sie darüber nach, welche Folgen Ihr Handeln hat. Treffen Sie keine Kurzschlussreaktion, einmaliger Frust oder Stress sollten Sie nicht als Grund für den Jobwechsel nehmen.
  4. Suchen Sie Alternativen: Denken Sie offen über mögliche Jobs nach und schließen Sie erst einmal keine Option aus, weil die unrealistisch scheint.
  5. Beschäftigen Sie sich realistisch mit Ihrem Berufswunsch: Ordnen Sie die Schritte zu Ihrem Ziel ein, welche Wege sind notwendig, damit Sie Ihren Wunsch erreichen werden? Machen Sie sich klar, dass es Rückschläge geben kann und der Weg in den Quereinsteig vermutlich nicht gradlinig verlaufen wird.

Ansonsten kann es sinnvoll sein, sich schon vorab ein Netzwerk aufzubauen und schon mit Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern des Traumjobs in Kontakt zu treten. Damit gewinnen Sie schon einen Einblick in den Job und können sich gleichzeitig Tipps für Ihre weiteren Schritte holen.

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