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Österreich hat seine Einreise-Bestimmungen verschärft. Dennoch ist Skifahren möglich.

Lockdown

Skifahren in Österreich 2021/22: Das sind die aktuellen Corona-Regeln

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Österreich gilt nicht mehr als Hochrisikogebiet und einige Skigebiete haben geöffnet. Welche Corona-Regeln beim Skifahren gelten, erfahren Sie hier.

Nach einem landesweiten Lockdown hat sich die Corona-Lage in Österreich wieder etwas beruhigt. Die 7-Tage-Inzidenz ist laut der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) von einem Wert von 854,2 (Stand: 2. Dezember) auf einen Wert von 170,1 (Stand: 27. Dezember) gesunken. Was das für Skifahrer bedeutet, erfahren Sie hier.

2G auf den Pisten: Was aktuell beim Skifahren in Österreich gilt

Auch nach dem Lockdown* gilt laut dem österreichischen Tourismus-Portal austria.info die 2G-Regel in Seilbahnen. Zudem muss eine FFP2-Maske in geschlossenen Räumen getragen werden. Das heißt: Nur Geimpfte und Genesene haben Zutritt zu den Seilbahnen. Nachtgastronomie wie auch Après-Ski sind derzeit generell untersagt. Für die Übernachtung in Beherbergungsbetrieben – auch Ferienhäusern – gilt ebenfalls 2G sowie eine FFP2-Maskenpflicht in allen zugänglichen Bereichen. Die Betreiber müssen die Kontaktdaten der Gäste erheben. Ab dem 27. Dezember ist in der Gastronomie um 22 Uhr Sperrstunde, auch an Silvester. Außerdem sind seit dem 6. Dezember Impfnachweise nur noch 270 Tage ab erfolgter Vollimmunisierung gültig – also circa neun Monate.

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Welche Corona-Regeln gelten beim Skifahren mit Kindern?

Für Kinder unter 12 Jahren ist kein 2G-Nachweis nötig – nur in Wien gilt die Testpflicht bereits ab sechs Jahren. Danach müssen Jugendliche bis 15 Jahren den „Ninja Pass“ aus österreichischen Schulen dabei haben. Für Kinder, die mit ihren Eltern aus dem Ausland einreisen, gibt es seit neustem den „Holiday-Ninja-Pass“. Diesen erhalten Kinder zwischen 12 und 15 Jahren, wenn sie pro Woche mindestens zwei negative PCR-Tests und einen negativen Antigen-Schnelltest vorlegen können. Der Pass ist mit einem 2G-Nachweis gleichgesetzt.

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Einreise-Regeln für Österreich

Seit dem 20. Dezember gelten verschärfte Einreisebestimmungen für Österreich. Auch Geimpfte und Genesene müssen nun einen negativen PCR-Test, der maximal 72 Stunden alt ist, vorlegen oder eine Booster-Impfung nachweisen können. Wer diese zwei Voraussetzungen nicht erfüllen kann, muss vor dem Grenzübertritt das österreichische Einreiseformular ausfüllen und anschließend für zehn Tage in Quarantäne. Die Selbstisolation kann durch einen negativen PCR-Test sofort beendet werden. Ungeimpfte müssen ebenfalls das Einreiseformular ausfüllen und sich für zehn Tage in Quarantäne begeben. Eine Möglichkeit der Freitestung gibt es erst ab dem fünften Tag. Kinder unter 12 Jahren sind von der Testpflicht befreit, solange sie mit einem Erwachsenen einreisen. Für sie gelten dieselben Quarantäne-Regeln wie für die erwachsene Begleitperson. Bei Jugendlichen zwischen 12 und 15 Jahren kann auch der „Holiday-Ninja-Pass“ als Nachweis für die Einreise dienen. Für doppelt geimpfte Kinder gelten aber dieselben Regeln wie für Erwachsene: Es genügt bei der Einreise ein zusätzlicher negativer PCR-Test. Während des Aufenthalts sind dann keine weiteren Tests nötig, wie AGES informiert.

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Diese Regeln gelten bei einem Tagesausflug nach Österreich

Bei einem Tagesausflug nach Österreich gelten dieselben Regeln wie bei einem längeren Aufenthalt: Eine Einreise ohne Quarantäne ist nur für Geimpfte und Genesene mit zusätzlichem PCR-Test oder einer Booster-Impfung möglich. Da Österreich aber kein Hochrisikogebiet mehr ist, braucht es bei der Rückkehr nach Deutschland keine digitale Einreiseanmeldung mehr. Auch eine Quarantänepflicht gibt es nicht. Allerdings muss ein Nachweis im Sinne der 3G-Regel erbracht werden. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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