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Tomaten vorziehen: Eierkartons reichen schon aus für die Anzucht

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Von: Jasmin Pospiech

Es ist ganz einfach, Tomaten selbst vorzuziehen. Denn es braucht nur wenig, um die Samen zum Gedeihen zu bringen. Sie fühlen sich sogar in Eierkartons wohl.

Hamburg – Rot, saftig und vielseitig: Tomaten zählen zu den beliebtesten Gemüsesorten hierzulande, wenn es um den Anbau im eigenen Garten oder auf dem Balkon angeht. Schließlich ist das Fruchtgemüse leicht zu vermehren und kann bereits als Jungpflanze gekauft und direkt in Beet oder in den Topf gepflanzt werden. Wer hingegen Tomatensamen hat, hat anderen etwas voraus: Aus diesen lassen sich jetzt im Frühjahr Tomaten hervorragend vorziehen.

Tomaten vorziehen: Eierkartons reichen schon aus für die Anzucht

Saatgut ist schließlich um einiges günstiger, die Auswahl an Sorten riesig. Achten Sie allerdings darauf, dass auf den Tütchen vermerkt ist, dass die ausgewählte Sorte samenfest ist. Denn nur so können Sie auch Tomaten aus Samen selbst vermehren. Übrigens: Das Saatgut von Tomaten ist oftmals mehrere Jahre haltbar. Also los geht’s!

Ein Junge legt Samen in einen mit Erde gefüllten Eierkarton. (Symbolbild)
Eierkartons müssen nicht weggeschmissen werden, sie können auch zum Vorziehen von Tomatensamen dienen. (Symbolbild) © Cavan Images/Imago

Mitte bis Ende März ist ein guter Zeitpunkt, die Samen draußen im Beet oder auf dem Balkon zu säen. Schließlich sind dann die frostigen Nächte vorüber. Werden Sie allerdings zu früh gepflanzt, kann es passieren, dass die Triebe schwach und dünn sind und damit auch anfälliger für Krankheiten und Schädlingsbefall. Säen Sie die Samen hingegen zu spät aus, kann es hingegen sein, dass die Pflanzen nicht genug Zeit haben, um bis zum Herbst viele Früchte auszubilden. Der Ertrag fällt dann nicht ganz so üppig aus. Doch es reicht auch nicht aus, die Samen einfach nur im Beet zu verbuddeln.

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Zwar braucht es nicht viel, dennoch sollten Sie als Substrat Anzuchterde wählen*. Sie enthält nur wenig Nährstoffe, sodass die Tomatenpflanzen nicht zu schnell in die Höhe sprießen, aber dafür kräftig und kompakt werden. Alternativ können Sie auch hochwertige Blumenerde verwenden, weiß der „Norddeutsche Rundfunk“ (NDR). Das ist besonders optimal, wenn sie Tomaten in (größeren) Töpfen, zum Beispiel auf der Fensterbank, vorziehen wollen.

Tomaten vorziehen: Auf genug Abstand zwischen Samen achten

Für letzteres gibt es sogar spezielle kleine Anzuchttöpfe, die Gartenfreunde im Handel erwerben können. Stattdessen können Sie aber auch Schalen, andere Gefäße oder einfach auch Eierkartons aus Pappe benutzen. Füllen Sie diese mit der Erde* und achten Sie darauf, sie überall möglichst gleich hoch zu verteilen, ansonsten keimt die Saat unterschiedlich. Beim Aussäen sollten Hobbygärtner zudem genug Abstand zwischen den Saatkörnern lassen, damit die jungen Pflanzen nicht später um Licht, Dünger und Wasser konkurrieren*. Ein Zentimeter Distanz zwischen den Tomatensamen ist eine gute Faustregel.

Zudem mögen Tomaten viel Sonne* und brauchen Temperaturen um die 22 bis 24 Grad, um keimen zu können. Deshalb sollten Sie abschließend die Samen auch nicht zu tief in die Erde stecken, sondern nur leicht mit ihr bedecken. Dann die Erde leicht andrücken und behutsam angießen. So verhindern Sie, dass die Samen weggeschwemmt werden. *24garten.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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