Zwei Niederlagen in den DEL2-Preplayoffs gegen Dresden bescheren dem EC Bad Nauheim doch schon das Saison-Ende. Zu viele Strafzeiten gibt es am Sonntag für den EC im Auswärtsspiel. Das wird gnadenlos bestraft.
Es ist vorbe: Cody Sylvester und Zach Hamill (rote Trikots) sind mit dem EC Bad Nauheim) gegen Arne Uplegger und Tom Knobloch und die Dresdner Eislöwen in den Preplayoffs ausgeschieden. Foto: Chuc
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DRESDEN/BAD NAUHEIM (wbe). Aus und vorbei. Die Saison 2019/20 in der Deutschen Eishockey-Liga 2 ist für den EC Bad Nauheim beendet. Nach der 4:5-Heimniederlage am Freitagabend unterlagen die Badestädter am Sonntag im zweiten Preplayoff-Spiel bei den Dresdner Eislöwen mit 3:8 (1:2, 1:3, 1:3). Nach dem Modus "Best-of-Three" ziehen die Elbstädter damit mit zwei Siegen in die Playoffs ein, Bad Nauheims Akteure können dagegen die Koffer für den Urlaub packen. "Am Ende hatten wir zu viele Strafzeiten, die Dresden mit seinen Special-Teams immer konsequent ausnutzt", erklärte EC-Trainer Christof Kreutzer nach der Partie.
Es war ein Auftakt nach Maß für die Gäste, bei denen Mick Köhler und Jack Combs (für Cody Sylvester) wieder mitwirkten und gemeinsam mit Zach Hamill eine Reihe bildeten. Nach genau 72 Sekunden zappelte der Puck im Netz nach einer feinen Einzelleistung von Zach Hamill. Die schnelle Führung gab Sicherheit, der EC bestimmte zunächst das Geschehen, ehe Marc El-Sayed auf die Strafbank musste. Diese Überzahl nutzten die Dresdner durch Jordan Knackstedt zum Ausgleich und dann waren die Eislöwen richtig im Spiel. Ausgerechnet mit einem Shorthander gelang Timo Walther die Führung für die Gastgeber.
Der zweite Abschnitt war geprägt von vier Strafzeiten für Bad Nauheim innerhalb von vier Minuten nach teilweise kleinlicher Regelauslegung der Unparteiischen. Dresden war es egal, sie nutzten die Gegebenheiten auf dem Eis konsequent aus. Bei 5 gegen 3 traf erst Alexander Dotzler (28.) per Onetimer unhaltbar ins rechte untere Eck, nur gut eine Minute später erhöhte Thomas Pielmeier auf 4:1, als der EC erneut nur drei Spieler auf dem Eis hatte. Tor Nummer fünf ging dann auf das Konto von Petr Pohl, der nach Dauerbeschuss der Eislöwen den schon am Boden liegenden Felix Bick überwand. Buchstäblich in letzter Sekunde des zweiten Drittels gelang Jack Combs das 2:5 bei Überzahl. "Wir müssen jetzt alles nach vorn werfen", meinte EC-Spieler Andreas Pauli zur Pause.
Das taten die Badestädter auch und schon nach 51 Sekunden belebte Tyler Fiddler mit dem 3:5 wieder die Hoffnungen der Roten Teufel.. Die drückten jetzt mächtig auf das Tempo und die Dresdner Abwehr mit Torwart Riku Helenius hatte bange Minuten zu überstehen. Erst eine Attacke von EC-Spieler Jesper Kokkila, die mit Penalty bestraft wurde, nutzte Petr Pohl zum vorentscheidenden 6:3. Mit einer Doppelstrafe für Mick Köhler und der nächsten Hinausstellung von Ratmann brachten sich die Gäste um ihre letzte Chance. Wieder bei 5 gegen 3 machte Jordan Knackstedt alles klar, kurz darauf besorgte Alexander Dotzler den 8:3-Endstand.