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250 Zuschauer beim Derby

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Gießen (mcs). Bereits am Freitagabend eröffnen die HSG Pohlheim und die HSG Kleenheim-Langgöns den sechsten Spieltag der Männerhandball-Oberliga mit einem Gießener Sportkreis-Derby. Allerdings setzt die Corona-Pandemie auch dem Topspiel Grenzen, lediglich 250 Zuschauer sind unter 2G Plus-Bedingungen und mit vorheriger Anmeldung in der Holzheimer Sporthalle erlaubt.

Am Sonntagabend wartet für die HSG Wettenberg zudem eine Herkulesaufgabe, reist das personell geschwächte Team von Axel Spandau doch zum favorisierten Tabellenzweiten MT Melsungen II.

HSG Pohlheim - HSG Kleenheim-Langgöns (Freitag, 20 Uhr, Sporthalle Holzheim): Nach dem 24:21-Auftaktsieg gegen die HSG Wettenberg wartet auf die Pohlheimer nun das zweite Derby in eigener Halle, das tabellarisch zudem von großer Bedeutung für den aktuellen Tabellendritten ist. Denn da die Lex-Truppe bereits in Melsungen unterlegen war, sollen vorerst keine weiteren Minuspunkte hinzukommen. »Von den Langzeitverletzten Max Rühl und Torben Weinandt abgesehen sind wir komplett und auch gut gerüstet für das Spiel gegen Kleenheim. Wir sind in der Vorbereitung schon ab und an aufeinandergetroffen, sodass jeder weiß, was da auf ihn zukommt. Aber wir sind gut drauf, das haben wir zuletzt in Petterweil nachgewiesen«, gibt sich Pohlheims Trainer Andreas Lex optimistisch vor dem Topspiel.

In dieses geht die HSG Kleenheim-Langgöns mit makelloser Bilanz von 10:0 Punkten als Spitzenreiter, weiß aber natürlich um die Schwere der kommenden Aufgabe. »Mit Pohlheim wartet der stärkste Gegner der Gruppe auf uns. Sie sind auf jeder Position doppelt stark und trotz der Verletzungen weiterhin immer noch auf jeder Position bestens besetzt. Sie haben viel Erfahrung mit zwei Spielern, die kontinuierlich in der ersten und zweiten Liga gespielt haben. Aber diese beiden sind beileibe nicht die einzigen starken Spieler«, beschreibt Matthias Wendlandt. Allerdings hat sich beim Team des SGK-Trainers die personelle Lage nochmal verschärft, weitere Akteure werden für das Nachbarschaftsduell ausfallen.

»Uns hat es mit Verletzungen jetzt richtig erwischt. Mit Niklas Roth, Fabi Hoepfner und Jörg Müller fallen weitere drei Spieler aus. Mittlerweile sind wir bei acht Ausfällen, so dass wir überhaupt sehen müssen, wie wir spielen können«, so Wendlandt.

MT Melsungen II - HSG Wettenberg (Sonntag, 17 Uhr, Stadtsporthalle Melsungen): Die großen Personalsorgen waren in den letzten Wochen der Hauptgrund dafür, dass der Saisonstart der Wettenberger mit 2:8 Punkten missraten ist. Und die Lage sieht auch am Wochenende nur unwesentlich besser aus, mit Julius Thrun, Lukas Becker, Max Panther und Jonas Schmidt fehlen Trainer Axel Spandau gleich vier Stammspieler.

Was die ohnehin schwere Aufgabe noch schwerer macht, denn der kommende Gegner MT Melsungen II liegt auf Tabellenplatz zwei und gehört zu den Topfavoriten der Nordstaffel. »Wir sind dort klarer Außenseiter, da müssen wir nicht lange drumherum reden. Dennoch wollen wir als Mannschaft eine Steigerung gegenüber der Partie zeigen. Wir wollen versuchen, das Tempospiel der jungen Melsunger Truppe zu unterbinden und sie im Eins-gegen-Eins zu bekämpfen«, so Wettenbergs Coach.

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